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Rallye-WM 2022
4 von 13 Läufen
Rallye Portugal
19. - 22. Mai 2022
Länge: 1.518,52 km
22 WP = 330,16 km
Alle Angaben in MESZ
In P = 1 Stunde später
Rallye-WM
Portugal
19. - 22.05.2022

nach WP 21/Ende
1. Rovanperä 3:44.19,2
2. Evans 15,2
3. Sordo 2.17,3
4. Katsuta   2.19,4
5. Neuville 2.37,8
6. Tänak 4.45,7
7. Loubet 5.52,1
8. Breen 7.03,4
9. Fourmaux

8.09,6

10. Rossel 13.48,9
Bestzeiten:

WP 1: Neuville )1)
WP 2: Evans (1)
WP 3: Evans (2)
WP 4: Loeb (1)
WP 5: Ogier (1)
WP 6: Evans (3)
WP 7: Rovanperä (1)
WP 8: Rovanperä (2)
WP 9: Evans (4)
WP 10: Evans (5)
WP 11: Rovanperä (3)
WP 12: Evans (6)
WP 13: Rovanperä (4)
WP 14: Rovanperä (5)
WP 15: Neuviille (2)
WP 16: Mcerlean (1)
WP 17: Tänak (1)
WP 18: Tänak (2)
WP 19: Tänak (3)
WP 20: Rovanperä (6)
WP 21 (PS): Rovanperä (7)

Führungen:
WP 1: Neuville
WP 2-3: Evans
WP 4: Loeb
WP 5-14: Evans
WP 15-21: Rovanperä
Wichtige Ausfälle

WP 11:
Loeb - Motor
WP 5:
Loeb - rechtes Hinterrad ab
WP 6:
Ogier -kein Ersatz mehr

Info:
WP 11 - Loeb - Motorproblem - OUT
WP 11: Ogier in Gebüsch
WP 5: Loeb - Unfall - OUT
WP 6: Ogier - kein Ersatzmehr nach 2 Reifenschäden
WP 6: Tänak Dadwechsel
WP 6: Neuville - Antrieb
Links zur Rallye
Speedweek
Rallye-News
22. Mai l 2022
 

Portugal: Rovanperä baut mit Hattrick Führung aus

Kalle Rovanperä

Der finnische 21-Jahre junge Überflieger Kalle Rovanperä feiert beim vierten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft auf portugiesischem Schotter seinen dritten Saisonsieg in Folge und baut mit der vollen Punkzahl seine WM-Führung aus.

Gegen Ende wurde es am Sonntagmittag wieder spannend. Regen und Nebel bremsten den führenden Rovanperä, was Evans bis auf 6,6 Sekunden näher kommen ließ. Doch der Toyota-Youngster blieb cool und wehrte die Attacken seines zwölf Jahre älteren Teamkollegen ab. Er markierte auf der Power Stage beim berühmten Fafe seine achte Bestmarke und ließ Evans um 15,2 Sekunden hinter sich. Hinter ihnen kämpften verbissen Takamoto Katsuta im Yaris Rally1 des Toyota-Förderungsprogramms und die Hyundai-Geheimwaffe und Saisoneinsteiger Dani Sordo, der erstmals den Hybrid-Hyundai i20 N Rally1 steuerte, um den letzten Podestplatz. 2,2 Sekunden waren sie vor der abschließenden Power Stage getrennt. Sordo bekam grünes Licht, verwies Katsuta um 2,1 Sekunden hinter sich und rettete für Hyundai noch den letzten Podiumsplatz.

In der Fahrerwertung hat Rovanperä nun 106 Punkte, schon 46 Zähler von Thierry Neuville (Hyundai) und 51 Punkte vor Takamoto Katsuta (Toyota). Bei den Herstellern erhöhte der Tabellenführer Toyota auf  175 Punkte, 59 Zähler vor Hyundai.

Rovanperä bejubelte seinen fünften Gesamtsieg: «Im Moment scheint es, dass wir auf einer wirklich guten Fahrt sind. Als erstes Fahrzeug hier der Straße zu sein und um den Sieg zu kämpfen, war wirklich toll. Ein großes Dankeschön an Jonne und auch das Team - wir sahen viele schwierige Bedingungen und unser Auto war perfekt wie immer. Jeder kann wirklich glücklich sein.»

Evans war etwas enttäuscht: «Wir brauchten definitiv ein Ergebnis, das ist sicher. Natürlich sind wir von dem Ergebnis heute enttäuscht, aber ich ziehe meinen Hut vor Kalle. Von meiner Seite ist es schön, wieder auf dem Podium zu sein und wir sollten in der Lage sein, darauf aufzubauen.»

Sordo freute sich über seinen gelungenen Saisoneinstand: «Ich habe mein Bestes gegeben. Taka hat es verdient und wir haben es auch verdient. Wir waren das ganze Wochenende über auf den Pisten nicht so schnell.»

Auf Huyndai wartet weiter Arbeit

Hyundai hat trotz intensiver Entwicklungsarbeit noch nicht das geeignete Mittel gefunden, um die Saisonstärke von Toyota zu brechen. Technisches Pech wie am Antrieb des i20 von Thierry Neuville oder Reifenschäden wie bei Ott Tänak brachten das im unterfränkischen Alzenau ansässige Hyundai-Team nicht ganz in eine gefährliche Konkurrenzsituation für Toyota. Und der Joker Dani Sordo nutzte seine gute Ausgangsposition als Saisonneueinsteiger nicht so erfolgreich wie letztes Jahr. Im Vorjahr schaffte er so immerhin den zweiten Platz hinter Evans. Hinter Katsuta reihten sich Sordos Teamkollegen Thierry Neuville (+ 2:37,8) und Ott Tänak (+ 4:45,7) auf den Plätzen fünf und sechs ein.

Ford musste wieder einstecken

Ford muss weiter von der Loeb-Erfolgsstory in Monte Carlo zehren. Die Fortsetzung dieser Story siehe unten. M-Sport hatte zwar mit fünf Ford Puma Rally1 das größte Aufgebot, aber später auch von engagierten Werksteams den kleinsten Erfolg. Technische Mängel und Fahrfehler, begleitet von Reifenpech sorgten letztlich dafür dass der französische Gastfahrer Pierre-Louis Loubet, ohne seine Leistung schmälern zu wollen, auf dem siebten Platz (+ 5:52,1) als bester Ford-Pilot geführt wird. Stammfahrer Craig Breen fiel auf der vorletzten Prüfung wegen eines Bremsproblems vom sechsten auf den achten Platz (+ 7:03,4) ab, 1:06,2 Minuten vor seinem Teamkollegen Adrien Fourmaux. Gus Greensmith wurde nach seinem mehrmaligen Pech und Re-Start auf P17 (+ 33:53,0) geführt. «Das war einfach nicht unser Wochenende», war das Fazit von Teamchef Richard Millener.

Teemu Suninen warf auf der letzten Prüfung seinen ersten nahen Sieg in der WRC2 weg, als er de Hyundai i20 N Rally2 neben die Piste setzte und für eine 20-minütige Unterbrechung sorgte. So erbte der Kroatien-Gewinner Yohan Rossel (Citroën C3 Rally2) 1:12,1 Minuten vor Kajetan Kajetanowicz (Skoda Fabia Rally2) seinen zweiten Saison-Triumph. Der Titelverteidiger und Auftaktsieger Andreas Mikkelsen musste nach seinem Ausfall (Motorschaden) als WRC2-Leader am Samstagmorgen die Tabellenführung an Rossel abtreten.

Die mit Spannung erwartete Neuauflage des beim Saisonauftaktes begeisterten Duells der französischen Super-Champions zwischen Sébastien Loeb und Sébastien Ogier verpuffte am Freitag auf der fünften Prüfung, als der neunfache Rekordweltmeister Loeb das rechte Hinterrad seines Ford Puma Rally1 zerschmetterte. Nach Leistungsverlust am Samstag gab der 80-fache Rekordsieger Loeb ganz auf. Der achtfache Titelgewinner Ogier meldete sich zwar auch am Freitag wegen fehlenden zweiten Ersatzrades im Toyota GR Yaris Rally1 vorzeitig ab, fuhr aber trotz seines Abflugs am Samstag mit einem hohen Zeitverlust wohl eher aus Spaß an der Freude und als Testpilot weiter. Zeit spielte keine Rolle mehr.

Die erste Schotterrallye des Jahres war der erwartete härteste Lauf der Saison, wenn auch wohl doch etwas härter als erwartet. Die vielen Reifenschäden speziell am Freitag belegen die Härte, dennoch gab es auch etliche lobende Worte für den Schotterklassiker, bei dem die FIA das goldene Jubiläum der Rallye-Weltmeisterschaft feierte. Die Portugiesen feierten ihr Motorsport-Volksfest bei dieser Kult-Rallye.

 

Endstand nach 21 Prüfungen

 

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Zeit

1

Rovanperä/Halttunen (FIN), Toyota

3:44:19,2

2

Evans/Martin (GB), Toyota

+ 15,2

3

Sordo/Carrera (E), Hyundai

+ 2:17,3

4

Katsuta/Johnston (J/IRL), Toyota

+ 2:19,4

5

Neuville/Wydaeghe (B), Hyundai

+ 2:37,8

6

Tänak/Järveoja (EE), Hyundai

+ 4:45,7

7

Loubet/Landais (F), Ford

+ 5:52,1

8

Breen/Nagle (IRL), Ford

+ 7:03,4

9

Fourmaux/Coria (F), Ford

+ 8:09,6

10

Rossel/Sarreaud (F), Citroën

+ 11:48,9

 

Fahrer-WM Stand nach 4 von 13 Läufen

 

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Punkte

1

Kalle Rovanperä (FIN), Toyota

106

2

Thierry Neuville (B), Hyundai

60

3

Takamoto Katsuta (J), Toyota

38

4

Ott Tänak (EE), Hyundai

37

5

Elfyn Evans (GB), Toyota

36

6

Craig Breen (GB), Ford

34

7

Sébastien Loeb (F), Ford

27

8

Gus Greensmith (GB), Ford

20

9

Dani Sordo (E), Hyundai

19

10

Sébastien Ogier (F), Toyota

19

 

Hersteller-WM Stand nach 4 von 13 Läufen

 

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Punkte

1

Toyota Gazoo Racing WRT

175

2

Hyundai Shell Mobis WRT

116

3

M-Sport Ford WRT

94

4

Toyota Gazoo Racing WRT NG

42

 

 
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