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Rallye-WM 2022
5 von 13 Läufen
Rallye Italien-Sardinien
02. - 05. Juni 2022
Länge: 1.303,38 km
21 WP = 307,91 km
Rallye-WM
Italien-Sardinien
02. - 05.06.2022

nach WP 21/Ende
1. Tänak 3:10.59,1
2. Breen 1.02,2
3. Sordo 1.33,0
4. Loubet   2.09,4
5. Rovanperä 3.02,8
6. Katsuta 4.02,6
7. Greensmith 5.23,6
8. Gryazin 7.17,7
9. Solans

8.05,7

10. Huttunen 8.10,8
Bestzeiten:

WP 1: Neuville (1)
WP 2: Evans (1)
WP 3: Lappi (1)
WP 4: Sordo (1)
WP 5: Sordo (2)
WP 6: Tänak (1)
WP 7: Lappi (2)
WP 8: abgesagt
WP 9: abgesagt
WP 10: Tänak (2)
WP 11: Tänak (3)
WP 12: Breen (1)
WP 13: Tänak (4)
WP 14: Evans (2)
WP 15: Tänak (5)
WP 16: Tänak (6)
WP 17: Rovanperä (1)
WP 18: Tänak (7)
WP 19: Neuville (2)
WP 20: Tänak (8)
WP 21 (PS): Neuville (3)

Führungen:
WP 1: Neuville
WP 2: Evans
WP 3: Lappi
WP 4-6: Tänak
WP 7: Lappi
WP 10-21: Tänak
Wichtige Au sfälle

WP 17:
Fourmaux .- Abflug out
WP 16: Evans Aufhängung out
WP 10:
Lappi Unfall
WP 4:
Evans Wasserleck

Info:
WP 17:
Fourmaux .- Abflug out
WP 16:
Evans Aufhängung out
WP 10:
Lappi Felsen getroffen, rechtes Hinterrad ab - out
Nach WP 7 Abbruch aus Sicherrheitsgründen
WP 5:
Neuville 2 Minuten wegen Antrieb
WP 4:
Evans wegen beschädigter Wasserleitung OUT

Links zur Rallye
Speedweek
Rallye-News
 
05. Juni l 2022
 

Italien: Erster Saisonsieg für Tänak und Hyundai

Ott Tänak

Ott Tänak feiert beim fünften Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft auf den Schotterpisten der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien seinen ersten Saisonsieg und seinen 15. Triumph, Hyundai den fünften Italien-Sieg.

Darauf musste Ott Tänak 462 Tage warten. Bei der fünften Runde der Rallye-Weltmeisterschaft auf der Ferieninsel Sardinien bestieg der 34 Jahre alte Este nach der finnischen Rallye Arctic im Februar 2021 wieder die oberste Stufe des Siegertreppchens. Bei seinen 15. Gesamtsieg lag er nach 19 gewerteten Schotterprüfungen, zwei wurden am Freitagnachmittag abgesagt, im Hyundai i20 N Rally1 1:03,2 Minuten vor Craig Breen, der damit sein bestes Resultat im Ford Puma Rally1 einfuhr. Den dritten Platz (+ 1:33,0) sicherte sich der zweifache Italien-Sieger Dani Sordo in einem weiteren Hyundai. Das im unterfränkischen Alzenau ansässige Hyundai-Team stellte somit zum fünften Mal in sieben Jahren den Sieger auf Sardinien.

Die Erleichterung stand Tänak im Gesicht: «Es war sehr schwierig, zumal seit Beginn dieser Hybrid-Generation. Wir sind definitiv sehr glücklich, insbesondere für die Mechanik, Das ganze letztes Jahr und Anfang dieses Jahres waren unglaublich anstrengend. Diese Rallye war nicht einfach und das Team hat gute Arbeit geleistet. Wir haben einige gute Schritte unternommen. In Portugal hatten wir wirklich Probleme und wir haben es tatsächlich geschafft zu verbessern. Zweifellos können wir, wenn das Vertrauen da ist, gute Arbeit leisten. Wir müssen nur weiter arbeiten.»

Rovanperä baut WM-Führung aus

In der Fahrerwertung rückte Tänak mit seinem zweiten Sardinien-Erfolg nach 2017, damals im Ford Fiesta WRC, mit 62 Punkten auf den dritten Platz vor, 58 Zähler hinter dem weiterhin klar führenden Kalle Rovanperä, der im Toyota GR Yaris Rally1 den fünften Platz (+ 3:02,8) erreichte, und drei Punkte hinter dem Teampartner Thierry Neuville, der außer dem Gewinn der Power Stage mit den fünf Bonuszählern in Italien leer ausging. Bei den Herstellern führt nach fünf von 13 Runden weiter der Titelverteidiger Toyota mit 200 Punkten und 39 Zählern vor Hyundai, nun 21 Gesamtsiege. Damit waren alle drei engagierten Hersteller Toyota (3), Ford (1) und Hyundai (1) in diesem Jahr mindestens einmal erfolgreich.

Breen schwärmte: «Ich bin begeistert. Es war ein wirklich gutes Wochenende und wir fangen an, unsere Füße zu finden. Das Auto wird immer besser - es hat ein bisschen Zeit gedauert, aber jetzt läuft es.»

Zweiter Hybrid-Einsatz, zweimal Dritter, dennoch ist Sordo nicht ganz zufrieden: «Ich bin nicht wirklich glücklich. Ich hätte gerne mehr mit Craig gekämpft, aber er hatte eine erstaunliche Geschwindigkeit und wir hatten einige Probleme. Ich wollte keine Fehler für das Team machen und ich bin hier, um die Punkte nach Hause zu bringen.»

Der korsische Privatier Pierre-Louis Loubet fuhr im Gast-Ford Puma Rally1 auf den vierten Rang (+ 2:09,4) und holte damit bislang sein bestes WM-Resultat. Nach dem Sieg in Monte Carlo unter Sébastien Loeb und dem dritten Platz von Breen erreichte das in dieser Saison schon etwas gebeutelte Team von M-Sport Ford in Italien mit den Rängen zwei von Breen und vier von Loubet das zweitbeste Saisonergebnis für den Puma. Gus Greensmith erreichte in Italien Rang sieben (+ 5:23,6).

Starker Loubet

Loubet sagte: «Es ist ziemlich gut. Ich hatte ein gutes Gefühl im Auto, also dank an das Team für dieses erstaunliche Auto und an alle um mich herum, die weiter an mich geglaubt haben. Ich hoffe, wir werden so weitermachen.«

Zum vierten Sieg in Folge hat es für den 21-jährigen Kalle Rovanperä nicht gereicht, «nur» Platz fünf (+ 3:02,8), der aber zum Ausbau seiner Tabellenführung reichte. «Sicher, das Wichtigste ist, dass wir mehr Punkte als Thierry haben. Ich konnte nicht mehr mit dem Auto tun und ich habe die ganze Zeit so viel gekämpft», erklärte Rovanperä, dem mit einem Abstand von 59,8 Sekunden sein Kollege Takamoto Katsuta auf P6 folgte.

In der WRC2 erzielte Nikolay Gryazin im Skoda Fabia Rally2 seinen ersten Sieg, 28,0 Sekunden vor Jan Solans (Citroën C3 Rally2) und 33,1 Sekunden vor Juho Huttunen im Ford Fiesta Rally2.

Die rauen und manchmal brutalen Schotterpisten Sardiniens forderten ihr unbarmherziges Tribut auch unter den Spitzenfahrern. Der Vizechampion Elfyn Evans agiert in dieser Saison mit wenig Glück. Er schied beim fünften Lauf zum dritten Mal nach Monte Carlo und Schweden aus. Nach seinem Pech am Freitag wegen eines Lecks im Wasserkreislauf des Toyota GR Yaris Rally1 musste er am Samstag wegen einer beschädigten Aufhängung aufgeben. Thierry Neuville wurde am Freitag wegen eines Antriebsdefekts am Hyundai i20 N Rally1 eingebremst, dann rollte er sich in der 14. Prüfung. Esapekka Lappi durfte sich am Freitagabend über seinen ersten Tagessieg im Hybrid-Toyota nur kurz freuen. Am frühen Samstagmorgen zerstörte er das linke Hinterrad. Adrien Fourmaux ist bei M-Sport angezählt. Auf der letzten Entscheidung am Freitag beförderte er seinen Ford Puma zum vierten Mal 2022 ins Rallye-Aus. Evans, Neuville und Lappi beendeten nach dem erlaubten Re-Start die Rallye wegen der Strafzeit auf den hinteren Plätzen.

Die Rallye-Weltmeisterschaft wechselt zum ersten Mal 2022 den Kontinent und startet mit dem sechsten Lauf vom 23. bis 26. Juni im ostafrikanischen Kenia bei der einst legendären Rallye Safari, mit Sébastien Loeb und Sébastien Ogier.

Die Highlights des italienischen Schotterklassikers gibt es als Livestream am Freitag, 03. Juni, am Samstag, 04. Juni, und am Sonntag, 05. Juni, jeweils um 22:00 Uhr auf Red Bull TV ist überall zu sehen.

Die Rallye Italien-Sardinien auf Servus TV:

Sonntag, 5. Juni 2022:
09:00 Uhr: WP 19 (12,55 km)
12:00 Uhr: WP 21 (Power Stage / 12,55 km)

 

Endstand nach 19 gewerteten Prüfungen

 

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Zeit

1

Tänak/Järveoja (EE), Hyundai

3.10:59,1

2

Breen/Nagle (IRL), Ford

+ 1:03,2

3

Sordo/Carrera (E), Hyundai

+ 1:33,0

4

Loubet/Landais (F), Ford

+ 2:09,4

5

Rovanperä/Halttunen (FIN), Toyota

+ 3:02,8

6

Katsuta/Johnston (J/IRL), Toyota

+ 4:02,6

7

Greensmith/Andersson (GB/S), Ford

+ 5:23,6

8

Gryazin/Aleksandrov (LT), Skoda

+ 7:37,2

9

Solans/Sanjuan (E), Citroën

+ 8:05,7

10

Huttunen/Lukka (FIN), Ford

+ 8:10,8

 

Fahrer-WM Stand nach 5 von 13 Läufen

 

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Punkte

1

Kalle Rovanperä (FIN), Toyota

120

2

Thierry Neuville (B), Hyundai

65

3

Ott Tänak (EE), Hyundai

62

4

Craig Breen (GB), Ford

52

5

Takamoto Katsuta (J), Toyota

47

6

Elfyn Evans (GB), Toyota

39

7

Sordo (E), Hyundai

34

8

Sébastien Loeb (F), Ford

27

9

Gus Greensmith (GB), Ford

26

10

Sébastien Ogier (F), Toyota

19

 

Hersteller-WM Stand nach 5 von 13 Läufen

 

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Punkte

1

Toyota Gazoo Racing WRT

200

2

Hyundai Shell Mobis WRT

161

3

M-Sport Ford WRT

120

4

Toyota Gazoo Racing WRT NG

53

 
 
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