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Rallye-WM 2022
6 von 13 Läufen
Rallye Safari-Kenia
22. - 26. Juni 2022
Länge: 1.344,49 km
19 WP = 363,20 km
Alle Angaben in MESZ
In EAK = 1 Stunde früher
Rallye-WM
Safari Keinia
22. - 2606.2022

nach WP 19/Ende
1. Rovanperä 3:40.24,9
2. Evans 52,8
3. Katsata 1.40,7
4. Ogier   2.10,7
5. Neuville 10.40,9
6. Breen 23.27,9
7. Serderitis 30.16,5
8. Loeb 32.12,6
9.Kajetanowicz

35.37,6

10. Solberg 37.36,6
Bestzeiten:

WP 1: Ogier (1)
WP 2: Loeb (1)
WP 3: Rovanperä (1)
WP 4: Rovanperä (2)
WP 5: Ogier (2)
WP 6: Ogier (3)
WP 7: Rovanperä (3)
WP 8: Evans (1)
WP 9: Neuville (1)
WP 10: Neuville (2)
WP 11: Evans (2)
WP 12: Rovanperä (4)
WP 13: Ogier (4)

WP 14: abgebrochen
WP 15: Rovanperä (5)
WP 16: Tänak (1)
WP 17: Loeb (2)
WP 18: Loeb (3)
WQP 19 (PS); Neuville (3)

Führungen:
WP 1-3: Ogier
WP 4: Evans
WP 5-6: Ogier
WP 7-19: Rovanperä
Wichtige Ausfälle
WP 9: Tänak - Motor - Out
Nach WP 4: Loeb mit Motorsproblemen OUT

Info:
P 14 : Solberg stoppt - WP abgebrochen
5WP 13: Neuville auf Baum - 10 Minuten verloern von P3 auf P 5
WP 9: Tänak - Motor - Out
WP 7: Ogier - Reifenwech-sel
Nach WP 4: Loeb mit Motorsproblemen OUT
WP 2: Tänak Probleme mit Gangschaltung
WP 1: Rovanperä Rolle fast 12 Sekunden Verlust

Links zur Rallye
Speedweek
Rallye-News
 
26. Juni 2022
 

Kenia: Rovanperä festigt mit viertem Sieg Titelambition

Kalle Rovanperä

Kalle Rovanperä hat auch die härteste Rallye der Weltmeisterschaft 2022 in Kenia perfekt gemeistert und mit dem vierten Saisontriumph seine Titelambitionen weiter gefestigt, erster Vierfach-Sieg für Toyota Yaris.

Der erst 21 Jahre junge Kalle Rovanperä fuhr auch bei der Rallye Safari, der sechsten Station der Weltmeisterschaft (WRC) in Kenia, mit seinem Toyota GR Yaris Rally1 in seiner eigenen Liga. Der Rallye-«Mozart» war wegen seiner Strategie und Cleverness auf den sehr rauen ostafrikanischen Schotterpisten quasi unantastbar. Er feierte in Nairobi seinen vierten Saisonsieg und seinen sechsten Gesamttrimph. Toyota zelebrierte neben seinen zehnten Erfolg in Kenia auch seinen ersten Vierfach-Triumph mit dem Yaris. Es war zudem der 73. Volltreffer in der WRC. Kenia war die Toyota-Meisterschaft mit internationaler Beteiligung.

Nach 19 Schotterprüfungen (= 360 km) lag Rovanperä mit einer Gesamtzeit von 3:40:24,9 Stunden 52,8 Sekunden vor Elfyn Evans, 1:42,7 Minuten vor dem Vorjahreszweiten Takamoto Katsuta bei dessen zweiten Podiumsbesuch an gleicher Stelle und 2:10,3Minuten vor dem Teilzeitarbeiter Sébastien Ogier.

Rovanperä bleibt der Überflieger

Der Überflieger Rovanperä hatte allen Grund zum Jubel: «Es fühlt sich großartig an! Ich muss sagen, das war die härteste Rallye, die ich je gemacht habe, und um ehrlich zu sein, müssen wir uns nur beim Team bedanken. Vier Autos wie dieses ohne Probleme - es ist eindeutig das stärkste und schnellste Auto. Das Team hat fantastische Arbeit geleistet.»

Evans meinte: «Ich denke, es war heute klar, was los war, aber wir waren mit ein paar Dingen am Samstag nicht ganz dabei. Es war ein großartiges Wochenende und dieses ist wirklich toll für das Team. Alle anderen haben gekämpft und wir sind durchgekommen.»

Katsuta sagte in seiner typischen japanischen Art: «Ich möchte dem Team danken. Alle haben nach Portugal und Sardinien einen unglaublichen Job gemacht, um das Auto so stark zu entwickeln. Es war ein sehr hartes Wochenende. Okay, wir hatten Probleme, aber das Auto war stark. Dies ist Aarons erstes Podium und er war eine große Unterstützung.»

Ogier führte an: «Ich denke, ohne den Reifenschaden am Freitag, wäre alles anders gekommen, aber das ist ein Teil des Spiels. Toyota hat uns für diese sehr harten Tage das beste Auto gegeben.»

Hyundai in Not

Die Konkurrenz konnte in Kenia wegen technischen Mängeln und auch wegen Fahrfehler Toyota nicht folgen. Hyundai und seine Piloten stampften den Aufschwung nach dem ersten Saisonsieg auf Sardinien in den kenianischen Boden. Thierry Neuville, der im Vorjahr wegen eines Aufhängungsschadens den nahen Sieg verloren hatte, setzte die Hyundai-Hoffnung wenigstens auf einen Podestplatz am Samstagnachmittag nach in einer Wasserloch gegen einen Baum, was ihn zehn Minuten kostete. Am Freitag klagte Neuville über Leistungsverlust am i20 N Rally1. Mit einem Rückstand von 10:40,9 Minuten wurde er im besten Hyundai auf dem fünften Rang geführt, der ihm aber den zweiten Tabellenplatz rettete. Dort hat Rovanperä seine Führung auf nun 145 Punkte ausgebaut und liegt nach sechs von13 Läufen inzwischen 65 Zähler vor Neuville.

Neuville war sichtich enttäuscht: «Ich habe nicht viel zu sagen. Die Situation ist sehr offensichtlich, deshalb bin ich wirklich enttäuscht. Ich bin auch für unsere Mechaniker enttäuscht, weil sie hart arbeiten, aber sie bekommen es nicht zurück.»

Am Freitagvormittag musste sich der Teamkollege Ott Tänak ohne Ganghebel quälen. Am Samstagvormittag stellte der Vorjahresdritte den Hyundai i20 N Rally1 mit Antriebsschaden ab. Nach dem Re-Start meldete der Italien-Sieger auf dem Weg zur 18. Prüfung wegen Ausfalls der Servolenkung das endgültige Aus. Kollege Oliver Solberg blieb in der 15. Entscheidung stecken, was zum Abbruch der Prüfung führte, konnte danach die Rallye auf P8 fortsetzen, fiel später vom sechsten auf den zehnten Endplatz (+ 37:35,6) ab.

«Wir sind natürlich sehr enttäuscht. Wir hatten ein anderes Ergebnis erwartet», erklärte Julien Moncet, der kommissarische Hyundai-Team-chef.

Sorgenkind M-Sport Ford

M-Sport Ford wurde in Kenia massiv gerupft. Das Desaster begann nach der vierten Prüfung. Der neunfache Rekordchampion Sébastien Loeb musste nach seiner Bestzeit in der zweiten Entscheidung bei seinem dritten Start für M-Sport am Freitagvormittag den Ford Puma Rally1 mit einem Motorbrand abstellen. Am Samstagmorgen legte Gus Greensmith seinen Puma auf die Seite. Adrien Fourmaux zerstörte die Aufhängung am rechten Hinterrad. Beide fielen weit nach hinten. Mehrere Reifenschäden, Motor- und Lenkungsprobleme trieben den Rückstand von Craig Breen stark in die Höhe. Er kam dennoch als Sechster (+ 23:27,9) und als bester Ford-Pilot ins Ziel. Loeb kämpfte sich zurück in die Punkteränge und notierte bei seiner zweiten Rallye Safari nach 2002 (damals im Citroën Xsara WRC Fünfter) den achten Rang (+ 32:12,6). Am Ende gönnte er sich noch zwei Bestzeiten. Wenigstens der 58 Jahre alte griechische Gentleman-Pilot Jourdan Serderidis durfte sich bei seiner Jungfernfahrt im privaten Puma Rally1 auf P7 (+ 30:16,5) als zweiter bester Ford-Pilot freuen.

Die erwartungsgemäß schwach besetzte WRC2 gewann der Pole Kajetan Kajetanowicz als Gesamtachter im Skoda Fabia Rally2 eindeutig 19:08,2 Minuten vor dem US-Amerikaner Sean Johnston im Citroën C3 Rally2.

Es war wieder eine echte Safari, am Anfang und am Ende mit sehr viel Staub, in der Mitte Schlammwege nach einem heftigen Monsunregen. Dennoch, jeder war froh dabei zu sein. «Das war ein unvergessliches Erlebnis, das ich nicht missen möchte. Einzigartig!», meinte Kajetanowicz für viele andere.

 

Endstand nach 19 Prüfungen

 

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Zeit

1

Rovanperä/Halttunen (FIN), Toyota

3:40:24,9

2

Evans/Martin (GB), Toyota

+ 52,8

4

Katsuta/Johnston (J/IRL), Toyota

+ 1:47,7

5

Ogier/Veillas (F), Toyota

+ 2:10.3

5

Neuville/Wydaeghe (B), Hyundai

+ 10:40,9

6

Breen/Nagle (IRL), Ford

+ 23:27,9

7

Serderitis/Miclotte (GR/B), Ford

+ 30:16,5

8

Loeb/Galmiche (F), Ford

+ 32:12,6

9

Kajetanowicz/Szczepaniak (PL), Skoda

+ 35:37,6

10

Solberg/Edmondson (S/GB), Hyundai

+ 37:36,6

 

Fahrer-WM Stand nach 6 von 13 Läufen

 

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Punkte

1

Kalle Rovanperä (FIN), Toyota

145

2

Thierry Neuville (B), Hyundai

80

3

Ott Tänak (EE), Hyundai

62

4

Takamoto Katsuta (J), Toyota

62

5

Craig Breen (GB), Ford

60

6

Elfyn Evans (GB), Toyota

57

7

Sébastien Loeb (F), Ford

35

8

Sordo (E), Hyundai

34

9

Gus Greensmith (GB), Ford

27

10

Sébastien Ogier (F), Toyota

24

 

Hersteller-WM Stand nach 6 von 13 Läufen

 

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Punkte

1

Toyota Gazoo Racing WRT

246

2

Hyundai Shell Mobis WRT

184

3

M-Sport Ford WRT

144

4

Toyota Gazoo Racing WRT NG

68

 

 
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