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Rallye-WM 2021
Finale der 12 Läufe
ACI Rally Monza
18. - 21. November 2021
Länge: 676,94 km
16 WP = 254,46 km

Rallye-WM
Monza/Italien
18. - 21.11.2021

nach WP 16/Ende
1. Ogier 2:39.08,6
2. Evans 7,3
3. Sordo 21,3
4. Neuville   32,0
5. Solberg 1.32,0
6. Suninen 2.22,6
7. Katsuta 2.34,5
8. Greensmith 2.50,2
9. Rovanperä

4.49,6

10. Crugnola 9.06,9
Bestzeiten:

WP 1: Ogier (1)
WP 2: Evans (1)
WP 3: Ogier (2)
WP 4: Ogier (3)
WP 5: Evans (2)
WP 6: Neuville (1)
WP 7: Sordo (1)
WP 8: Neuville (2)
WP 9: Evans (3)
WP 10: Ogier (4)
WP 11: Ogier (5)
WP 12: Evans ( 4)
WP 13: Sordo (2)
WP 14: Neuville (3)
WP 15: Neuville (4)
WP 16 /PS: Neuville (5)

Führungen:
WP 1-5: Ogier
WP 6-7: Evans
WP 8: Ogier
WP 9: Evans
WP 10-11: Ogier
WP 12: Evans
WP 13-16: Ogier
Wichtige Ausfälle
WP 3:
Fourmaux - Rolle - OUT
WP 1:Fourmaux - Rolle - OUT - Team okay
 
21. November 2021
 

Sébastien Ogier feiert achte Weltmeisterschaft

Die Weltmeister

Sébastien Ogier, Julien Ingrassia und Toyota sind die neuen Weltmeister, Vorjahressieger Ogier gewinnt auch 2021 das Finale der Rallye-Weltmeisterschaft in Monza und feierte wie Julien Ingrassia den achten WM-Titel.

Mit dem achten Titel in der Fahrer-Weltmeisterschaft (WRC) beenden Sébastien Ogier und sein Beifahrer Julien Ingrassia ihre letzte komplette WRC-Saison. Toyota gewinnt nach 1993, 1994, 1999 und 2018 zum fünften Mal die Herstellerwertung. Alles vorbehaltlich der Bestätigung durch die FIA. Während Sébastien Ogier noch ein Jahr mit Toyota mit einem Kurzprogramm 2022 absolviert und sehr stark mit der Sportwagen-Weltmeisterschaft und Le Mans liebäugelt, hängt Ingrassia nach 16 gemeinsamen Jahren mit Ogier seinen Helm an den berühmten Nagel. Die beiden sind auch die letzten Titelgewinner in einem World Rally Car, eingeführt 1997. Ab 2002 wird die Meisterschaft mit Hybrid-Fahrzeugen ausgetragen.

Mit einem Vorsprung von nur fünf Zehntelsekunden auf Evans war Ogier in eins der dramatischsten Finale gestartet.       Bei seinem fünften Saisonsieg im Toyota Yaris WRC und 54. WM-Triumph kam er 7,3 Sekunden vor dem alten und neuen Champion sowie Teamkollegen Elfyn Evans ins letzte Ziel 2021. Sieben Mal wechselte zwischen den beiden Titelrivalen die Führung.

Ogier fragte im letzten WP-Ziel scherzhaft: «Haben wir die Rallye gewonnen oder nicht?! In all der Emotion habe ich nicht einmal zugehört, was Kaj (Lindström Manager) im Radio gesagt hat. Ich weiß nicht, was ich sagen soll - es ist erstaunlich. Dieser Kerl, ich meine Julien Ingrassia, ist auch eine echte Legende.»

Mit etwas Enttäuschung meinte Evans: «Es ist ein ziemlich gutes Jahr, ich kann nicht anders, aber fühle mich jetzt ein bisschen enttäuscht. Man schaut immer an den Orten, an denen man es besser tun können, aber ich muss ein wirklich besonderes Dankeschön an dieses Team sagen.»

Die Vorzeichen für die achte WM-Krone sprachen für Ogier. Er kam mit einem Vorsprung von 17 Punkten auf Evans nach Monza. Doch das Beispiel von Evans aus dem Vorjahr zeigt, wie schnell man alles verlieren kann. Evans startete 2020 mit einem Vorsprung von 14 Punkten auf Ogier ins Finale, doch sein Ausrutscher am Samstagvormittag zerstörte alle Hoffnung auf seine erste Krone und Ogier wurde zum siebten Mal Champion. Ein ähnliches Missgeschick von Ogier hätte diesmal Evans in die Hände gespielt, weswegen der auch bis zum Schluss verbissen kämpfte und hoffte, leider vergebens. Ogier kam am Ende auf 230 Punkte und Evans auf 207.
Toyota holte mit 517 Punkte die WM-Krone vor Hyundai (454).

Frankreich ist nach wie vor die Nation der Weltmeister. Frankreich hat mit Sébastien Loeb und Sébastien Ogier die beiden erfolgreichsten Rallyefahrer mit insgesamt 17 Titeln und 133 WM-Siegen, insgesamt erreichte die Grande Nation in Monza den 200. Triumph. Loeb bleibt mit neun Titeln vor Ogier mit acht der Rekordchampion und gewann 79 Rallyes, Ogier 54. Seit 2004 trug der Weltmeister fast kontinuierlich den Vornamen Sébastien. Diese Kette wurde nur einmal und zwar 2019 durch Ott Tänak unterbrochen.

Toyota gewann neun der zwölf Läufe, Hyundai brachte es auf drei. Ogier war 2021 fünf Mal der Sieger. Je zwei Rallyes gewannen Elfyn Evans, Kalle Rovanperä und Thierry Neuville und einen Sieg landete Ott Tänak.

Nach zwei Weltmeisterschaften 2019 und 2020 gelang Hyundai in diesem Jahr durch technische Defekte oder durch die Fehler seiner Fahrer nicht die Titelverteidigung. Das im unterfränkischen Alzenau beheimatete wusste dies allerdings schon vor dem Finale, zu dem man mit einen Rückstand von 47 Punkte auf Toyota bei noch 52 offenen Zählern angereist war. Bester Hyundai-Pilot war bei seinem 175. Start Dani Sordo auf dem letzten Podiumsplatz (+ 21,3).

Sordo sagte: «Ich bin wirklich glücklich, wieder auf dem Podium zu sein. Heute war ein ziemlich entspannter Tag - ich hatte eine gute Lücke mit Thierry und ich wollte keinen Fehler machen. Ich hoffe, das nächste Jahr wird noch mehr Spaß machen.»

10,7 Sekunden hinter ihm folgte auf P4 der fünffache Vizechampion Thierry Neuville, der die letzte Saison mit World Rally Cars auf dem dritten Tabellenplatz (176 Punkte) beendete. «Ich wollte nur das letzte Mal im World Rally Car genießen. Ich hatte einige unglaubliche Jahre mit diesem Auto und Hyundai und freue mich auf das neue Abenteuer mit den neuen Autos. Wir werden auf jeden Fall gute Erinnerungen an diese letzte Generation halten», führte Neuville an.

Genau eine Minute hinter ihm erzielte der erst 20 Jahre junge Oliver Solberg bei seinem vierten Start im Hyundai i20 WRC mit dem fünften Platz (+ 1:32,0) sein bislang bestes Ergebnis. Ihm folgten sein Hyundai-Kollege Teemu Suninen (+2:26,6), Takamoto Katsuta (+ 2:34,5) im Toyota Yaris WRC, Gus Greensmith (+ 2:50,2) bei der letzten Rallye des Ford Fiesta und Kalle Rovanperä (+ 4:49,6) im dritten offiziellen Toyota Yaris WRC.

In der WRC3-Kategorie landete Andrea Crugnola im Hyundai i20 Rally2 einen Heimsieg, nur 4,0 Sekunden vor Yoann Rossel (Citroën C3 Rally2) und Kajetan Kajetanowicz (Skoda Fabia Rally2).

Auffallend in dieser Saison waren die Beifahrerwechsel, das gab es zuvor noch nie. Sordo mit Carlos del Barrio, Boja Razada und Candido Carrera, Greensmith mit Elliot Edmondson, Chris Patterson und Jonas Andersson, Oliver Solberg mit Aaron Johnston, Craig Drews und Elliot Edmondson, Katsuta mit Daniel Barritt, Keaton Williams und Aaron Johnston.

 

Endstand nach 16 Prüfungen

 

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Zeit/Diff.

1

Ogier/Ingrassia (F), Toyota

2:39:08,6

2

Evans/Martin (GB), Toyota

+ 7,3

3

Sordo/Carrera (E), Hyundai

+ 21,3

4

Neuville/Wydaeghe (B), Hyundai

+ 32,0

5

Solberg/Edmondson (S/GB), Hyundai

+ 1:32,0

6

Suninen/Markkula (FIN), Hyundai

+ 2:22,6

7

Katsuta/Johnston (J/IRL); Toyota

+ 2:34,5

8

Greensmith/Andersson (GB/S), Ford

+ 2:50.2

9

Rovanperä/Halttunen (FIN), Toyota

+ 4:49,6

10

Crugnola/Ometto (I), Hyundai Rally2

+ 9:06,9

 

Fahrer-WM Endstand nach 12 Läufen*

 

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Punkte

1

Sébastien Ogier (F), Toyota

230

2

Elfyn Evans (GB), Toyota

207

3

Thierry Neuville (B), Hyundai

176

4

Kalle Rovanperä (FIN), Toyota

142

5

Ott Tänak (EE), Hyundai

128

6

Dani Sordo (E), Hyundai

81

7

Takamoto Katsuta (J), Toyota

78

8

Craig Breen (IRL), Hyundai

76

9

Gus Greensmith (GB), Ford

64

10

Adrien Fourmaux (F), Ford

42

 

Hersteller-WM Endstand nach 12 Läufen*

 

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Punkte

1

Toyota Gazoo Racing WRT

517

2

Hyundai Shell Mobis WRT

454

3

M-Sport Ford WRT

201

4

Hyundai 2C Competition

62

* vorbehaltlich der Bestätigung durch die FIA

 

 
 
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