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Rallye-WM 2021
1 von 12 Läufen
Rallye Monte Carlo
21. - 24. Januar 2021
Länge: 1.392,88 km
15 WP = 257,64 km

Rallye-WM
Monte Carlo
21. - 24.01.2021

nach WP 15/Ende

1. Ogier 2:56.33,7

2. Evans 32,6
3. Neuville 1.13,5

4. Rovanperä

2.33,6
5. Sordo 3.14,2
6. Katsuta 7.01,3
7. Mikkelsen 7.23,6
8. Greensmith 8.21,1
9. Fourmaux 9.15,8
10. Camilli 10.41,0
Bestzeiten:

WP 1: Tänak (1)
WP 2: Tänak (2)
WP 3: Ogier (1)
WP 4: Ogier (2)
WP 5: Ogier (3)
WP 6: Evans (1)
WP 7: Ogier (4)
WP 8: abgesagt
WP 9: Ogier (5)
WP 10: Neuville (1)
WP 11: Evans (2)
WP 12: Ogier (6)
WP 13: Neuville (2)
WP 14: Ogier (7)
WP 15: Ogier (8)

Führungen:
WP 1-2: Tänak
WP 3: Rovanperä
WP 4-5: Ogier
WP 6-7: Evans
WP 9-15: Ogier
Wichtige Ausfälle

WP 10: Tänak - keine Reifen mehr
WP 7:
Loubet - Unfall
WP 1:
Suninmen - Überchlag

Links zur Rallye
Speedweek
Rallye-News

24. Januar 2021

 

Licht und Schatten für Hyundai beim Saisonauftakt
Andrea Adamo und Thierry Neuville

Thierry Neuville belegt Platz drei bei der Rallye Monte Carlo, Dani Sordo im zweiten Hyundai i20 Coupe WRC ebenfalls in den Punkten, schwierige Verhältnisse mit Eis, Schnee, Nässe und Matsch.
 
Mit Platz drei von Thierry Neuville und seinem neuen Co-Piloten Martijn Wydaeghe bei der Rallye Monte Carlo startete Hyundai Motorsport in die FIA-Rallye-Weltmeisterschaft 2021. Bei dem anspruchsvollen Rallye-Klassiker mit einem Mix aus trockenem Asphalt, Nässe, Schnee und Eis zeigte das belgische Duo im Hyundai i20 Coupe WRC über das gesamte Wochenende eine starke Leistung und sicherte sich den Podiumsplatz.

Thierry Neuville und Martijn Wydaeghe agierten bei ihrer ersten gemeinsamen Rallye vorsichtig, sie steigerten das Tempo, wann es möglich war und erzielten im Hyundai i20 Coupe WRC mit der Startnummer 11 zwei Bestzeiten. Für Neuville war es das dritte Podium in Folge bei der Rallye Monte Carlo.

«Es war eine echte Herausforderung zum Saisonstart», kommentierte Thierry Neuville. «Vor allem nach dem kurzfristigen Wechsel meines Beifahrers. Doch wir waren konkurrenzfähig, verbesserten unsere Zusammenarbeit und steigerten Tag für Tag unser Tempo. Wir sind zufrieden, dass wir unter diesen Bedingungen aufs Podium fahren konnten.»

Mit einer fehlerfreien Leistung fuhren die Spanier Dani Sordo und Carlos del Barrio bei ihrem letzten gemeinsamen Einsatz auf Platz fünf. «Wir hatten keine sehr gute Rallye, deshalb ist es ein Trost für uns, dass wir Punkte für die Herstellerwertung gesammelt haben», sagte Dani Sordo. «Ab dem Start waren wir nicht schnell genug und ich war auch nicht glücklich mit meinen Leistungen. Es gab einige extrem schwierige Prüfungen und teilweise hat uns das Selbstvertrauen gefehlt. Wir konnten nur versuchen, das Auto ins Ziel zu bringen und Punkte für das Team mitzunehmen. Am Ende der Saison könnten diese Punkte noch wichtig sein. Es ist traurig, dass meine Zusammenarbeit mit Carlos del Barrio jetzt endet – wir haben über die Jahre schöne Erfolge gefeiert und die Arbeit mit ihm hat Spaß gemacht.»

Ott Tänak und Martin Järveoja, die Rallye-Weltmeister des Jahres 2019, errangen im dritten Hyundai i20 Coupe WRC am ersten Rallyetag zwei Bestzeiten und führten die Rallye mit 3,3 Sekunden Vorsprung an. Bei schwierigen Bedingungen am zweiten Tag fielen die beiden Esten auf den dritten Rang zurück. Am vorletzten Tag beschädigten sie zunächst Felge und Reifen, nach einem weiteren Reifenschaden mussten sie aufgeben.

«Diese Rallye endete so, wie sie das gesamte Wochenende gelaufen ist», sagte Teamchef Andrea Adamo. «Ich weiß nicht, ob es an der Vorgehensweise des Teams lag, aber wir haben hier wieder unsere Grenzen aufgezeigt bekommen. Ich muss vieles überdenken, denn das, was ich an diesem Wochenende gesehen habe, hat mich weder stolz noch glücklich gemacht. Wir müssen in unserer Herangehensweise etwas ändern. Ich möchte aber noch ein paar Worte an Carlos del Barrio richten und ihm für seinen Einsatz in den vergangenen drei Saisons bedanken. Wir wünschen ihm alles Gute für das nächste Kapitel seiner Karriere.»

Der nächste WRC-Einsatz für Hyundai Motorsport ist die Arctic Rallye Finnland (26.–28. Februar). Die Winterrallye bei Rovaniemi im äußersten Norden Finnlands zählt erstmals zur Rallye-Weltmeisterschaft.

 

Endstand nach 14 Prüfungen:

 

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Zeit/Differenz

1

Ogier/Ingrassia (F), Toyota

2:56:33,7

2

Evans/Martin (GB), Toyota

+ 32,6

3

Neuville/Wydaeghe (B), Hyundai

+ 1:13,6

4

Rovanperä/Halttunen (FIN), Toyota

+ 2:33,6

5

Sordo/Del Barrio (E), Hyundai

+ 3:14,2

6

Katsuta/Barritt (JP/GB), Toyota

+ 7:01,3

7

Mikkelsen/Floene (N), Skoda

+ 7:23,6

8

Greensmith/Admondson (GB), Ford

+ 8:21,1

9

Fourmaux/Jamoul (F/B), Ford MKII

+ 9:15,8

10

Camilli/Buresi (F), Citroën R5

+ 10:41,0

                                                                      

 

Fahrer-WM nach 1 von 12 Läufen

 

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Punkte

1

Ogier/Ingrassia (F), Toyota

30

2

Evans/Martin (GB), Toyota

21

3

Neuville/Wydaeghe (B), Hyundai

17

4

Rovanperä/Halttunen (FIN), Toyota

16

5

Sordo/Del Barrio (E), Hyundai

11

6

Katsuta/Barritt (JP/GB), Toyota

8

7

Mikkelsen/Floene (N), Skoda

6

8

Greensmith/Admondson (GB), Ford

4

9

Fourmaux/Jamoul (F/B), Ford MKII

2

10

Camilli/Buresi (F), Citroën R5

1

                                                                      

 

Hersteller-WM nach 1 von 12 Läufen

 

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Punkte

1

Toyota Gazoo Racing WRT

52

2

Hyundai Shell Mobis WRT

30

3

M-Sport Ford WRT

10

4

Hyundai 2C Competition

8

 

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