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Rallye-WM 2020
7. von 7 Läufen
ACI Rallye Monza
03. - 06. Dezmber 2020
Länge: 513,90 km
16 WP = 241,14 km

Rallye-WM
Monza/Italien
03. - 06.12 .2020

nach WP 16

1. Ogier 2:15.57,0

2. Tänak 13,9
3. Sordo 15,3

4. Lappi

45,7
5. Rovanperä 1.11,3
6. Mikkelsen 2.56,2
7. O. Solberg 4.12,1
8. Huttunen 5.15,4
9. Östberg 5.27,4
10. Tidemand 5.53,0
Bestzeiten:

WP 1: Ogier (1)
WP 2: Sordo (1)
WP 3: Lappi (3)
WP 4: Evans (1)
WP 5: Ogier (2)
WP 6: Sordo (2)
WP 7: Ogier (3)
WP 8: Sordo (3)
WP 9: Evans (2)
WP 10: Abgebrochen
WP 11: Ogier (4)

WP 12: abgesagt
WP 13: Sordo (4)
WP 14: Ogier (5)
WP 15: Sordo (5)
WP 16 PS: Katsuta


Führungen:
WP 1: Ogier
WP 2: Sordo
WP 3-5: Lappi
WP 6: Sordo
WP 7: Ogier
WP 8: Sordo
WP 9-16: Ogier
Wichtige Ausfälle

WP 11:
Evans Böschung runter
WP 10:
Greensmith - Unfall
Veiby - Unfall
WP 4: Neuville - Motor WP 3: Greensmith - Abflug


Links zur Rallye
Speedweek
Rallye-News
 

06. Dezember 2020

 

Monza: Ogier mit 2. Saisonsieg zum 7. Titel

Sébastien Ogier

Sébastien Ogier feiert mit seinem zweiten Saisonsieg beim turbulenten und außergewöhnlichen Finale der Rallye-Weltmeisterschaft in Monza seinen siebten Titel.

Welch ein Finale Furioso: Im Toyota-Team hofften zwei Piloten auf die Krone. Der eine musste beim Showdown im Autodrom in Monza darum um jeden Punkt kämpfen, der andere hoffte für den Titelgewinn auf einen Patzer des Rivalen. Letztlich spielte wohl der Patzer auf der elften Prüfung am Samstag des bis dahin in der WM Führenden Elfyn Evans den Ball zu seinem rivalisierenden und im Finale vorne liegenden Teamkollegen Sébastien Ogier. Er hatte nun noch die Aufgabe, mindestens 14 Punkte im Showdown als Evans zu erreichen. Es reichte.

Ogier kämpfte bis auf den letzten Meter und sicherte sich in Monza seinen zweiten Saisonsieg, der ihm seine siebte WM-Krone acht Zähler vor seinem Stallgefährten Evans brachte

Kampf bis auf den letzten Meter

Im Ziel lag der 36-jährige Wahlschweizer Ogier bei seinem 49. Gesamtsieg 13,9 Sekunden vor dem entthronten Champion Ott Tänak und 15,3 Sekunden vor Dani Sordo, beide im Hyundai i20 WRC.

Ogier schnappte im Ziel vor Erleichterung nach Luft: «Ich bin richtig happy. Es war in der Tat ein sehr schwieriges Wochenende. Für Elfyn tut es mir Lied. Wir hatten in dieser Saison einen großartigen Kampf. Ich bin sicher, das wird auch im nächsten Jahr so sein.» Wegen der außergewöhnlichen Saison, in der Ogier eigentlich seine Karriere beenden wollte, hat er um Jahr bei Toyota verlängert.

Tänak meinte: «Es war eine sehr seltsame Saison. Ich habe mein Team nicht so viel gesehen. Hoffentlich wird es nächstes Jahr besser und wir finden zur Normalität zurück.»

Elfyn Evans tat nach seinem bedauerlichen Unfall auf der elften Prüfung, was er noch tun konnte. Er konnte mehr oder weniger nur noch auf einen Fehler seines Toyota-Teampartners Ogier hoffen. Auf ein solches Geschenk, das Evans am Samstag Ogier machte, aber verzichtete der neue Champion. Evans meinte ziemlich frustriert: «Es hätte anders kommen müssen. Aber nach meinem Pech ist es nun einmal so.

Tommi Mäkinen verabschiedet sich

Tommi Mäkinen wollte bei seinem Abschied als Teamchef drei Titel bei Toyota Motorsport in Köln abliefern. Mit der Fahrer- und Beifahrer-Wertung konnte er zwei liefern. Trotz des 60. Gesamtsieges und des vierten Jahreserfolgs hat es für die dritte Krone nicht gereicht. Bei den Herstellern konnte das im unterfränkischen Alzenau ansässige WM-Team von Hyundai seinen Titel fünf Punkte vor Toyota verteidigen.

Der letztjährige Hyundai-Werksfahrer Andreas Mikkelsen beendete im privaten Skoda Fabia seinen einzigen WM-Start 2020 als bester Rally2-Pilot auf dem sechsten Platz (+3:56,2). Nur 15,9 Sekunden hinter ihm reihte sich sein Markenkollege Oliver Solberg, der 19 Jahre alte Sohn von Petter Solberg, mit seinem bislang besten WM-Ergebnis ein.

Mit dem Gruppensieg direkt vor dem Titelrivalen Pontus Tidemand (Skoda Fabia Rall2) sicherte sich der Gesamtneunte Mads Östberg (Citroën C3 R5) die für Hersteller ausgeschriebene Wertung WRC2. Die Privatfahrerwertung der Rally2-Fahrzeuge gewann der Gesamtachte Jari Huttunen (Hyundai i20 R5) vor Marco Bulacia (Citroën C3 R5). Der Titel bei den Junioren ging an Tom Kristensson im Ford Fiesta R2.

Nach zehn Jahren als offizieller Reifenlieferant zieht sich Michelin aus der Rallye-Weltmeisterschaft zurück. Nachfolger ist Pirelli, beim Finale Sponsor einiger Prüfungen im Autodrom mit Reifenbezeichnungen präsent. Insgesamt 182 Siege und 26 Weltmeisterschaften erzielten Michelin bereifte Fahrzeuge.

Besonderes Finale einer ungewöhnlichen Saison

Es war in Monza ein besonderes Finale einer ungewöhnlichen Saison in der Rallye-Weltmeisterschaft, die nach durch die Corona-Pandemie erzwungenen Änderungen und Absagen sieben Entscheidungen in Norditalien endlich ihren gelungenen und auch turbulenten Abschluss fand. Leider fanden aus verständlichen Sicherheitsgründen die drei letzten Läufe mehr oder weniger unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Zuschauer waren nicht erlaubt. Die Fans konnten die Helden 2020 nicht feiern. Es war das erste Mal, dass mit Italien ein Land Ausrichter zweier WM-Läufe war und dies mit Sardinien und Monza gleich hintereinander. In der seit 1979 ausgetragenen Fahrerwertung war 2020 mit nur sieben Rallyes die kürzeste Saison, in der seit 1970 ausgeschriebenen Herstellerwertung war sie zusammen mit 1970 ebenfalls die kürzeste Saison.

Die Saison 2021 umfasst nach der derzeitigen Planung zwölf Läufe. Sie startet wieder traditionell mit der Rallye Monte Carlo (21. – 24. Januar) und endet in Japan (11. – 14. November). Deutschland ist nicht mehr dabei, auch nicht als Ersatzlauf.  

Rallye Monza/Italien – Endstand nach 16 Prüfungen:

Pos

Team/Auto

Zeit/Diff

1

Ogier/Ingrassia /F), Toyota

2:15:51,0

2

Tänak/Järveoja (EE), Hyundai

+ 13,9

3

Sordo/Del Barrio (E), Hyundai

+ 15,3

4

Lappi/Ferm (FIN), Ford

+ 45,7

5

Rovanperä/Halttunen (FIN), Toyota

+ 1:11,1

6

Mikkelsen/Jaeger (N), Skoda Rally2

+ 3:56,2

7

O. Solberg/Johnston (S/IRL), Skoda Rally2

+ 4:12,1

8

Huttunen/Lukka (FIN ), Hyundai R5

+ 5:15,4

9

Östberg/Eriksen (N), Citroën R5

+ 5:27,4

10

Tidemand/Barth (S), Skoda Rally2

+ 5:53,0

WM-Fahrerwertung – Endstand nach 7 Läufen:

Platz

Fahrer, Nation, Auto

Punkte

1.

Ogier/Ingrassia (F), Toyota

122

2.

Evans/Barritt (GB), Toyota

114

3.

Tänak/Järveoja (EE), Hyundai

105

4.

Neuville/Gilsoul (B), Hyundai

87

5.

Rovanperä/Halttunen (FIN), Toyota

80

6.

Lappi/Ferm (FIN), Ford

52

7.

Suninen/Lehtinen (FIN), Ford

44

8.

Sordo/Del Barrio (E), Hyundai

42

9.

Breen/Nagle (IRL) Huyndai

25

10.

Loeb/Elena (F/MC), Hyundai

24

WM-Herstellerwertung – Endstand nach 7 Läufen:

Platz

Hersteller, Auto

Punkte

1.

Hyundai Shell Mobis WRT/i20 WRC

241

2.

Toyota Gazoo Racing WRT/Yaris WRC

236

3.

M-Sport Ford WRT/ Ford Fiesta WRC

129

 

 
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