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Rallye-WM 2019
13. von 14 Läufen

Rallye Spanien
24. - 27.Oktober 2019
Lšnge: 1.288,85 km
17 WP = 325,56 km

Rallye-WM
Spanien
24. - 27.10.
2019

nach WP 17/Ende

1. Neuville 3:07.39,6

2. Tänak 17,2
3. Sordo 17,6
4. Loeb 53,9
5. Latvala 1.00,2
6. Evans 1.14,2
7. Suninen 1.47,6
8. Ogier 4.20,5
9. Östberg

8.24,6

10. Camilli 8.47,2
Bestzeiten

WP 1: Ogier (1)
WP 2: Neuville (1)
WP 3: Loeb (1)
WP 4: Sordo (1)
WP 5: Loeb (2)
WP 6: Loeb (3)
WP 7: Neuville (2)
WP 8: Neuville (3)
WP 9: Tänak (1)
WP 10: Tänak (2)
WP 11: Tänak (4)
WP 12: Tänak (5)
WP 13: Neuville (4)
WP 14: Neuville (5)
WP 15: Sordo (2)
WP 16: Sordo (3)
WP 17 (PS) Tänak

Führungen

WP : Ogier
WP 2: Neuville
WP 3-5: Sordo
WP 6: Loeb
WP 7-17: Neuville

Wichtige Ausfälle

WP 8: Meeke Abflug OUT WP 5:
Lappi - Rolle

Links zur Rallye
Speedweek
Rallye-News

27. Oktober r 2019

 

Erster Titel für Tänak, erster Spanien-Sieg für Neuville
Der neue Champion Ott Tänak

Ott Tänak hat es geschafft, beim vorletzten Lauf zur Rallye-Weltmeister-schaft in Spanien reichte ihm der zweite Platz zum vorzeitigen Gewinn seines ersten Titels (*), Thierry Neuville siegte erstmals in Katalonien.

Aurevoir France! Die französische Vorherrschaft in der Fahrer-Weltmeister-schaft ist nach 15 Jahren vorbei. Seit 2004 trugen die Titelgewinner den Vornamen Sébastien und kamen aus Frankreich, neun Mal ging die Krone an Sébastien Loeb, sechs Mal an Sébastien Ogier. Nun heißt der neue Champion Ott Tänak und kommt aus Estland. Dem sechsfachen Saisonsieger Tänak, der am 15. Oktober seinen 32. Geburtstag feierte, reichte in Spanien ein zweiter Platz zum vorzeitigen Titelgewinn (*). Er schnappte sich zudem auch noch die fünf Bonuspunkte für die Bestzeit auf der Power Stage und verdrängte so den Lokalfavoriten Dani Sordo im Hyundai i20 um vier Zehntelsekunden auf den letzten Podiumsplatz. Vor dem Finale Mitte November in Australien liegt er uneinholbar 263 Punkte bei noch maximal 30 zu vergebenen Zählern 36 Punkte vor dem neuen Tabellenzweiten und Spanien-Sieger Thierry Neuville (Hyundai i20). Erstmals seit 1993 mit Didier Auriol sitzt der neue Champion wieder in einem Toyota. Wo Tänak 2020 seinen Titel verteidigt, ist weiter offen, auch Tänak hielt sich weiter bedeckt.

«Das alles fühlt sich gut an! Es ist schwer zu sagen, welchen Druck ich an diesem Wochenende hatte - es war das nächste Level. Es war das Ziel meines Lebens, all das zu meistern und durchzuhalten. Wenn du kurz davor bist, kannst du es dir nicht vorstellen. Vielen Dank an das Team. Es großartige Arbeit geleistet. Ich wollte nie Risiken eingehen, aber meine Mutter sagte gestern Abend, dass ich es schaffen kann, wenn ich etwas will. Ich musste es einfach schaffen» freute sich Tänak.

Neben Tänak heißen die weiteren Gewinner der Katalonien-«Rundfahrt» Thierry Neuville und Hyundai. Der 31 Jahre alte Ostbelgier erzielte in Spanien im Hyundai i20 seinen zwölften Gesamtsieg, mit dem er auf Kurs zu seiner fünften Vizeweltmeisterschaft ist. Nach 17 Prüfungen feierte Thierry Neuville 17,2 Sekunden vor dem neuen Titelgewinner Tänak seinen ersten Spanien-Sieg und Hyundai mit dem Dritten Sordo wieder ein Doppelpodium. Der neunfache Spanien-Rekordler Sébastien Loeb, der am Freitagabend geführt hatte, erreichte im dritten Hyundai i20 WRC den vierten Rang (+ 53,9).

Vizechampion Hyundai hat seine Chance auf die erste Krone gefestigt und konnte seine Tabellenführung von acht auf 18 Punkte zum Titelverteidiger Toyota ausbauen. Da aber noch maximal 43 Punkte zu vergeben sind, fällt die Entscheidung beim Finale in Australien Mitte November.

«Wir haben an diesem Wochenende alles was möglich war getan. Es war ein gutes Wochenende. Wir haben gewonnen», freute sich Neuville.

«Ich hier wirklich vieles versucht, um die bestmögliche Position zu erreichen. Wir haben zwar etwas Zeit verloren, aber ich war mit dem Auto zufrieden und so ist am Ende alles gut. Leider haben wir den zweiten Platz so knapp verloren», merkte Sordo an.

Loeb fehlte auf der Finaletappe der nötige Biss. Er hielt sich am Sonntag, wohl auch in der Erkenntnis, den zehnten Spanien-Triumph nicht erreichen zu können, merklich zurück. «Wir hatten heute keinen guten Tag. Es gab bei dieser Rallye einige gute, aber mehr schlechte Momente. Okay, wir sind im Ziel», war der Kommentar des neunfachen Rekord-Weltmeisters Loeb bei seinem letzten Saisonstart im Hyundai i20 WRC.

Der Fahrer von der traurigen Gestalt in der Heimat von Don Quijote war ohne Zweifel Sébastien Ogier, der große Verlierer Citroën. Eine defekte Servolenkung am Citroën C3 WRC auf der zweiten Prüfung machte früh die letzte Hoffnung auf den siebten Titel von Ogier, der bis dahin 28 Punkte hinter Tänak lag, zunichte. Letztlich stieg der Zeitverlust durch diesen Schaden auf mehr als vier Minuten. Danach übernahm der sechsfache Champion Ogier mehr die Rolle als Testfahrer für einige Einstellungen. Am Ende erreichte er noch den achten Platz (+ 4:20,5). Mit seinem dritten Saisonsieg verdrängte Neuville nun Ogier um zehn Punkte auf den dritten Tabellenplatz. Der 47-fache Laufsieger Ogier wird sich zu Saisonende wohl mit der Bronzemedaille begnügen müssen, vielleicht für ihn auch der Grund zum endgültigen Ausstieg, der für 2020 geplant war.

«Das war wirklich nicht das Wochenende, auf das wir gehofft hatten. Wir wollten hier kämpfen, aber das Spiel war für uns an diesem Wochenende sehr früh vorbei», war der Kommentar des enttäuschten Ogier.

Der Spanien-Dominator Citroën, der in Katalonien elf Mal gesiegt hatte, musste diesmal eine gewaltige Schlappe einstecken. Auf der fünften Prüfung verabschiedete sich Esapekka Lappi nach einem Unfall im zweiten C3 endgültig aus der Rallye. Trostpflaster für das arg gebeutelte Zwei-Zacken-Team. In der gesamten WRC2-Wertung gab es mit dem Gesamtneunten Mads Östberg im offiziellen C3 R5 und mit dem Gesamtzehnten Eric Camilli in einem privaten C3 einen Doppelsieg.

Rallye Spanien – Endstand nach 17 Prüfungen:

Platz

Team/Auto

Zeit/Diff.

1.

Neuville/Gilsoul (B), Huyndai

3:07:39,6

2.

Tänak/Järveoja (EE), Toyota

+ 17,2

3.

Sordo/Del Barrio (E), Hyundai

+ 17,6

4.

Loeb/Elena (F/MC), Hyunda3

+ 53,9

5.

Latvala/Anttila (FIN), Toyota

+ 1:00,2

6.

Evans/Martin (GB), Ford

+ 1:14,2

7.

Suninen/Salminen (FIN), Ford

+ 1:47,6

8.

Ogier/Ingrassia (F), Citroen

+ 4:20,5

9.

Östberg/Eriksen (N), Citroën R5

+ 8:24,6

10.

Camilli/Veillas (F), Citroën R5

+ 8:47,2


Stand der Fahrer-WM nach 13 von 14 Läufen*:


Platz

Team/Auto

Punkte

1.

Tänak/Järveoja (EE), Toyota (Chmapion*)

263

2.

Neuville/Gilsoul (B), Hyundai

227

3.

Ogier/Ingrassia (F), Citroën

217

4.

Mikkelsen/Jaeger (N), Hyundai

102

5.

Evans/Martin (GB), Ford

102

6.

Meeke/Marshall (GB), Toyota

98

7.

Latvala/Anttila (FIN), Toyota

94

8.

Sordo/Del Barrio (E), Hyundai

90

9.

Suninen/Salminen (FIN), Ford

89

10.

Lappi/Ferm (FIN),  Citroën

83

           
Stand der Herstellerwertung nach 13 von 14 Läufen*:


Platz

Team/Auto

Punkte

1.

Hyundai Shell Mobis WRT (i20 WRC)

380

2.

Toyota Gazoo Racing WRT (Yaris WRC)

262

3.

Citroën Total WRT (C3 WRC)

284

4.

M-Sport Ford WRT (Ford Fiesta WRC)

218

* vorbehaltlich der Bestätigung durch die FIA

 

 
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