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TV-Teams unter Beschuss

Bei der Rallye Neuseeland wurden in diesem Jahr bei zwei Unfällen vier TV-Teams verletzt, drei von ihnen kamen mit Verletzungen ins Krankenhaus, wobei gebrochene Rippen, Fußknöchel, Lungen- und Milzrisse festgestellt wurden.

Der erste Unfall ereignete sich auf der WP 14. Dort flog Martin Märtin mit seinem Ford Focus von der Piste. Mit einem Hubschrauber eilte ein TV-Team mit drei Personen herbei und interviewte an der Unfallstelle Märtin. An dieser Stelle gab es für die nachfolgenden Fahrzeuge keine Warnung, auch kein Warndreieck. Dort flog auch der Bulgare Dimitar Iliev mit seinem Mitsubishi Lancer ab und traf zwei TV-Teammitglieder. Bei zweiten Unfall auf der letzten Etappe traf Carlos Sainz einen Kameramann, der laut FIA-Offizielen in einer völlig unangemessenen Position stand.

Morrie Chandler, Rallyeleiter der Neuseeland, nahm zu diesem Vorfällen nun Stellung: "Wir müssen auch für die Presse in unserem Sport vernünftige Richt-linien finden oder wir lassen den Sport. Ich weiß, es eine sehr delikate Ange-legenheit, hier den richtigen Kompromiss zu finden, was noch vertretbar ist und was für beide Parteien noch verantwortlich ist. Wir hatten zwei Unfälle mit zum Teil schweren Verletzungen. Und diese wären nicht passiert, hätten die TV-Teams an wesentlich sicheren Plätzen gestanden."

Im "New Zealand Herad" hat sich ein namentlich nicht genannter Rallye-Funk-tionär so geäußert: "Die TV-Teams haben das bekommen, was sie verdient haben."

Im Gegensatz zu Deutschland gibt es bei den meisten WM-Läufen keine Haf-tungsverzichtserklärung bei der Akkreditierung, die allerdings bei einer gericht-lichen Auseinandersetzung ohnehin wertlos ist. Je nach der Rechtslage der einzelnen Austragungsländern kann somit der Veranstalter für Schadenser-satzansprüche in Haftung genommen werden.


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