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Für Valentino Rossi beginnt heiße Phase
vor Rallye-WM-Debüt

Jetzt wird es ernst für Valentino Rossi: Der vierfache Motorrad-Weltmeister testete am heutigen Donnerstag erstmals jenen Michelin-Peugeot 206 WRC, mit dem er bei der Rallye Großbritannien sein Debüt in der Weltmeisterschaft feiern wird. Der 23-jährige Superstar war mit seinem Test in dem von Michelin und Total unterstützten World Rally Car mehr als zufrieden: "Ich konnte mich schnell mit dem Peugeot 206 WRC anfreunden. Darüber hinaus war es wichtig, sich an die Ansagen meines Beifahrers Carlo Cassina zu gewöhnen", erklärte der charismatische Italiener. Anfang November wird Rossi nochmals auf dem vom HF Grifone Team eingesetzten Michelin-Peugeot 206 WRC trainieren.

Buchstäblich mit dem frischen Lorbeer seines 50. Motorrad-Grand Prix-Sieges unter dem Arm, stellte Valentino Rossi heute im italienischen Imperia sein Einsatzgerät für die "RAC"-Rallye vor: einen im Design von Michelin und Total gehaltenen und natürlich mit der unvermeidlichen Startnummer 46 beklebten Peugeot 206 WRC. "Ich bin absolut begeistert von der Chance, in der Rallye-Weltmeisterschaft zu starten", so Rossi vor seinem ersten Aufgalopp. "Neben dem Motorrad fahren zählen Rallies zu meinen größten Leidenschaften." Der offiziellen Präsentation folgte ein ausführlicher Test in den italienischen See-alpen. Obwohl der landschaftliche Kontrast kaum größer sein könnte, ähneln die Schotterwege dort durchaus den Bedingungen in den walisischen Wäldern, in denen Rossi vom 14. bis 17. November sein Debüt in der Rallye-Weltmeisterschaft geben wird.

"Ich habe mich auf Anhieb sehr wohl im Auto gefühlt", rapportierte der vierfache Titelträger im Anschluss. "Linienwahl und Power ähneln dem, was ich auf meiner MotoGP-Honda erlebe. An die unglaubliche Ver-zögerung dieses WRC muss ich allerdings erst gewöhnen."

Obwohl Rossi beim "Michelin Race of Champions" sowie der Bologna Motor Show bereits World Rallye Cars pilotierte und dabei sein immenses Talent auch auf vier Rädern unter Beweis stellte, zeigt der Dominator der MotoGP-Saison Respekt vor der Aufgabe, im aktuellen Weltmeister-Auto bei der traditions-reichen Rallye Großbritannien zu starten: "Ich werde bei meinem ersten Auftritt in der Rallye-Weltmeisterschaft ganz sicher nicht 100 Prozent geben", bekann-te der sonst als Draufgänger bekannte Italiener. "Mein Ziel bei der RAC? Nun, meine Chance, dort zu gewinnen, ist ungefähr so groß wie die, mit Italien Fußball-Weltmeister zu werden. In England treten mindestens 15 Fahrer mit Siegambitionen an. Ich möchte vor allem die Rallye zu Ende fahren."

Mit dem Aufsehen erregenden Start in Wales kehrt das 23-jährige Supertalent gewissermaßen zu seinen motorsportlichen Wurzeln zurück: Sein Vater Graziano Rossi - selbst dreifacher Grand Prix-Sieger auf einer 250-ccm-Morbidelli und später mehrfacher Rallye-WM-Starter - hatte für den kleinen Valentino eigentlich eine Karriere im Automobil-Rennsport erträumt. Der durfte sich zunächst mit Off-Road-Karts austoben, bevor er mit zehn Jahren im Renn-kart debütierte. Außerdem trieb sich die gesamte Rossi-Sippe - verstärkt durch Motorrad-Stars wie Luca Cadalora oder Loris Reggiani - mit ausge-musterten Rallye-Geräten in der benachbarten Kiesgrube herum.

"Wir trieben alte Ford Escort und Opel Ascona durch den Schotter, aber Vale in seinem Kart war stets der Schnellste", erinnert sich Rossi senior. "Zum Lernen fand er da sicher den optimalen Untergrund - Grip war ein Fremdwort und Valentino ständig total quer unterwegs." Der heutige Publikumsliebling ergänzt: "Graziano hat sich immer Sorgen gemacht, wenn ich auf einem Motorrad saß - darum baute er mir Karts. Ich wog bloß 25 Kilogramm und besaß auch ein extrem leichtes Kart, das unglaublich ging. Ich erinnere mich gern an diese Zeit." Heute lädt der vierfache Weltmeister gerne Freunde wie den Helm-designer Aldo Drudi und seine Clique "Tribù de Chihuahua" zu Driftparties in die Kiesgrube ein.

Die Rallye England findet vom 14. bis zum 17. November in den Wäldern rund um die walisische Metropole Cardiff statt und erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 1.617,6 Kilometer sowie 17 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 381,31 Kilometer.


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