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11. Februar 2020

 


Schweden: Schotterrallye oder Absage?
Piste in Schweden

Die Situation für die Austragung des zweiten Laufes zur Rallye-Weltmeisterschaft im wenig winterlichen Schweden ist wieder bedrohlicher, vom wichtigen Schnee oder Eis bislang kaum eine Spur.

Der Veranstalter hat angesichts der für die Jahreszeit viel zu milden Temperaturen im Värmland und im benachbarten Norwegen einen Notplan erstellt, die Streckenführung drastisch auf fünf verschiedene Prüfungen mit einer zweifachen Passage auf 180 Bestzeitkilometer gekürzt.

Diese fünf Prüfungen hatten sich vergangene Woche bei der Kontrolle durch den FIA-Delegierten Timo Rautiainen in einem Winter ähnlichen Zustand präsentiert. Die aufgekommene Hoffnung auf tiefere Temperaturen mit Schnee und Eis ist inzwischen auch gesunken. Die bekannte Finnskog-Prüfung in Norwegen vor den Toren von Petter Solberg ist, sonst eine tolle Schnee-Prüfung, hat sich inzwischen ohne Schnee und Eis zu einer reinen Schotterprüfung gewandelt.

Auch der zentrale Servicepark auf dem Flugplatz im nördlicheren Torsby ist absolut schneefrei, mit viel Matsch. Es ist inzwischen auch fraglich, ob die beiden Prüfungen bei Torsby durchgeführt werden können. Und die Aussichten für die nächsten Tage lassen keine negativen Temperaturen und damit kein Schnee und Eis erwarten. Die Situation ist besorgniserregend. Eine Absage steht im Raum, auch deswegen, weil nun sehr starke Schäden auf den nicht gefrorenen Waldwegen befürchtet werden.

Der verantwortliche Organisator Glenn Olson hofft trotz allem auf die Durchführung der Rallye mit der verkürzten Streckenführung. Einige Teams sollen schon auf die Teilnahme verzichtet haben.
Der zweite Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in wenig winterlichen Schweden wird wegen der für die Jahreszeit zu milden Temperaturen stark verkürzt ausgetragen.

Nach ungewöhnlich warmem Wetter in der schwedischen Region Värmland und jenseits der norwegischen Grenze inspizierte FIA-Sportdelegierter Timo Rautiainen die Wertungsprüfungen, um die Bedingungen für die einzige Winterrallye der Rallye-Weltmeisterschaft zu prüfen. Sein Bericht wurde am Dienstag von den Organisatoren der Rallye Schweden, der FIA, dem WRC-Promoter und den Herstellerteams diskutiert, und ein Routenvorschlag wurde vereinbart.

Die Rallye wird an allen vier Tagen, wie ursprünglich geplant, ausgetragen, wobei die Organisatoren eine modifizierte Route festlegen müssen. Der neue Zeitplan wird rund 180 gewertete Kilometer beinhalten und es werden volle Meisterschaftspunkte vergeben.

Die Rallye wird am Donnerstagabend mit der traditionellen Startzeremonie und dem Zuschauerparcours auf der Trabstrecke von Karlstad eröffnet.

Am Freitag gibt es eine Vormittagsschleife über die norwegischen Prüfungen Hof-Finnskog und Finnskogen sowie Nyckelvattnet in Schweden. Abgerundet wird der Tag durch die Torsby Sprint vor dem Service.

Der Samstag folgt einer identischen Route. Zwei Durchgänge über die Likenas-Etappe runden die Veranstaltung am Sonntag ab. Der zweite Durchgang durch Likenas bildet die Live-TV Wolf Power Stage.

«Es ist fantastisch, die Durchführung an der Rallye Schweden bestätigen zu können», sagte der Rallye-Chef Glenn Olsson. «Viele Menschen haben in den letzten Tagen extrem hart gearbeitet, um diese Position zu erreichen, und ich freue mich, dass Fans, Fernsehzuschauer und Konkurrenten eine der spektakulärsten und schnellsten  Rallyes der Weltmeisterschaft erleben können. Wir werden Fans wie geplant in den Wäldern begrüßen. Diejenigen, die nicht persönlich an der Veranstaltung teilnehmen können, können am Samstag und Sonntag die weltweite Live-TV-Berichterstattung sowie das Live-Streaming aller Bühnen auf der WRC + All Live genießen.»

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