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16. Februar 2021

 

ADAC Saarland kein Geld für Rallye Deutschland
Thierry Neuville 2019

Der ADAC Saarland, in den letzten Jahren Ausrichter des deutschen Laufes zur Rallye-Weltmeisterschaft, die aber 2021 nicht in Deutschland gastiert, kann das Budget für diese mögliche Veranstaltung 2022 nicht stemmen.

In einem Bericht des Saarländischen Rundfunks (SR) vom Dienstag, 16. Februar 2021, verzichtet der ADAC Saarland, 2017, 2018 und 2019 Ausrichter des deutschen Laufes zur Rallye-Weltmeisterschaft, aus finanziellen Gründen auf eine weitere Übernahme der Organisation für diese WM-Veranstaltung. Die Rallye Deutschland musste wegen der Corona-Pandemie 2020 abgesagt werden, verzichtete aber auf eine Berücksichtigung im WM-Kalender 2021 und darf nach der Einführung des Rotationsprinzips auf eine mögliche Austragung 2022 hoffen.

«Der ADAC Saarland kann das Budget nicht mehr stemmen», berichtet der SR. Offiziell kostet der WM-Lauf rund zwei Millionen Euro. Der Großteil der Summe kam von der ADAC-Zentrale in München. Aber die Kosten für die Organisation sind gewaltig gestiegen. Insider gehen von insgesamt rund vier Millionen Euro aus.

Zuletzt gab es keine Einigung zwischen München und Saarbrücken. Die Konsequenz: Es wird keinen WM-Lauf mit jährlich über 200.000 Besuchern zwischen Saar und Mosel mehr geben. Die GmbH in Saarbrücken unter dem Dach des ADAC Saarland wird abgewickelt, die Mitarbeiter entlassen. Das Saarland verliert damit die mit Abstand größte Sportveranstaltung des Jahres – ein Leuchtturm-Event, der jährlich geschätzte 25 Millionen Euro Umsatz in die Region spülte

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