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26. August 2018:

 

Fabian Kreim verteidigt U28-Führung in der Rallye-EM


Fabian Kreim


Dritter Podestplatz in Serie für Skoda Auto Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian in der FIA Rallye-Europameisterschaft, siebter Heimsieg für den Markenkollegen Jan Kopecky.

Extreme Herausforderung auf regennassen Pisten gemeistert: Mit einem starken zweiten Platz bei der Barum Czech Rally Zlin verteidigt Fabian Kreim seine U28-Führung in der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC). Der Skoda Auto Deutschland Pilot fährt gemeinsam mit Beifahrer Frank Christian zum dritten Mal in Serie in der Klassenwertung aufs Podest im Kontinentalchampionat. Nicht der einzige Grund zum Jubeln für die Marke Skoda: In der Heimat Tschechien gibt es einen Dreifachsieg in der U28-Kategorie für die Fabia R5 Piloten. Zudem feiert Rekordsieger Jan Kopecký (CZ) in der Gesamtwertung seinen siebten Erfolg für Skoda beim Traditionsevent.

«Das war die mit Abstand schwierigste Rallye meiner Karriere! Ständige Wechsel zwischen verschiedenen Asphaltarten, dazu nicht abzusehen, wo es richtig glatt oder trocken ist – man war wirklich in jeder Millisekunde gefordert. Streckenweise hat sich das wie auf Eis und Schnee angefühlt. Ich bin mit Blick auf die EM-Gesamtwertung mit kontrolliertem Risiko gefahren, um das Auto ins Ziel zu bringen und die Titelchance zu wahren. Dass ein zweiter Platz dabei herausspringt, ist umso besser», bilanziert Fabian Kreim. Nach 15 Prüfungen über 212,73 Kilometer erreicht der 25-Jährige mit 45,0 Sekunden auf U28-Sieger Nikolay Gryazin (RUS) die Zielrampe in Zlin.

Nach Platz zwei auf den Kanarischen Inseln und seinem EM-Premieren-Sieg bei der Rally di Roma Capitale macht Skoda Auto Deutschland Pilot Kreim damit den Podest-Hattrick in der EM perfekt. Ein weiterer Höhepunkt für den Odenwälder an den drei Tagen bei der Barum-Rallye ist die Gesamtbestzeit in der Wertungsprüfung Březová, wo er sogar WM-Star Dani Sordo (ESP) und Gesamtsieger Kopecký hinter sich lässt.

Auch am Finaltag machen Regenschauer die sechs Wertungsprüfungen auf dem gefürchteten ‚schwarzen‘ Asphalt in Tschechien zu einer echten Reifenlotterie. Die Verantwortlichen vom Einsatzteam BRR wählen ge-meinsam mit Kreim/Christian genau die richtigen Pneus für die jeweiligen Bedingungen. Über den gesamten Tag kämpfen die deutschen Meister vor erneut Tausenden Fans mit den Briten Chris Ingram/Ross Whittock und den Tschechen Filip Mareš/Jan Hloušek um die Plätze zwei bis vier. Mareš/Hloušek büßen durch einen Crash in der letzten Prüfung alle Chancen ein. Mit 29,6 Sekunden Vorsprung auf Titelkonkurrent Ingram sichert Kreim schließlich Rang zwei.

In der U28-Gesamtwertung bleibt Kreim damit nach vier von sechs U28-Rennen mit 113 Zählern an der Spitze vor Ingram (93) und Gryazin (91). Damit steht bei den ausstehenden zwei Rallyes in Polen (21. bis 23. September) und Lettland (12. bis 14. Oktober) ein spannender  Dreikampf der Skoda Fabia R5 Piloten um den Titel bevor.

Jan Kopecky, der vor einer Woche bei der ADAC Rallye Deutschland die Tabellenführung der WRC2-Wertung in der Rallye-Weltmeisterschaft übernahm, setzte sich in einem starken Schlussspurt im Skoda Fabia R5 um 7,5 Sekunden gegen den in der EM führenden Alexey Lukyanuk (Ford Fiesta R5) durch. Mit dem Ehrenrang aber baute Lukyanuk seine EM-Führung auf 149 Punkte 36 Zähler vor dem Barum-Neunten Bruno Magalhaes (Skoda Fabia R5) aus. Kreim rangiert mit Punkten auf dem vierten Platz. Gastfahrer Dani Sordo erreichte im Hyundai i20 R5 den dritten Rang (+ 53,6). Albert von Thurn und Taxis schied auf der sechsten Prüfung mit einem Radbruch am privaten Skoda Fabia R5 aus.

Der mehrfache Landesmeister Kopecky und EM-Champion von 2013 freute sich über seinen Rekordsieg. «Dieser Sieg bedeutet mir sehr viel, vor allem nach den Reifenschäden. Es war unglaublich, fast ein Albtraum, aber nachdem ich am Samstag eine gute Leistung gezeigt hatte, habe ich weiter an mich geglaubt. Die Fans haben uns toll unterstützt.»

«Es war eine sehr schwere Rallye und ich bin froh, das Ziel erreicht zu haben», meinte der Titelanwärter und dreifache Saisonsieger Lukyanuk. «Ich war die ganze Zeit am Limit. Dennoch vermied ich jedes Risiko. Wir haben viele Punkte für die Meisterschaft gesammelt und unsere Position verbessert.»

Endergebnis nach 15 Prüfungen (= 212,73 km):
1. Kopecký/Dresler (CZ), Skoda Fabia R5, 2:07:47,2 h.
2. Lukyanuk/Arnautov (RUS), Ford Fiesta R5, + 7,5
3. Sordo/Del Barrio (E), Hyundai i20 R5, + 53,6
4. Jakeš/Machů (CZ), Skoda Fabia R5, + 53,9
5. Gryazin/Fedorov (RUS), Skoda Fabia R5, + 1:13,2
6. Kreim/Christian (D), Skoda Fabia R5, + 1:58,2
7. Tarabus/Trunkát (CZ), Skoda Fabia R5, + 2:14,0
8. Ingram/Whittock (GB), Skoda Fabia R5, + 2:27,8
9. Magalhães/Magalhães (P), Skoda Fabia R5, 5:25,8
10. Pellier/Combe (F), Peugeot 208 T16,  7:03,1

 



   
 
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