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12. Jaunar 2018

 

Toyota-Teams festigten die Positionen

Bernhard ten Brinke

Die drei Toyota-Teams haben auf der sechsten Etappe der 40. Rallye Dakar im Hilux ihre Positionen gefestigt, Bernhard ten Brinke ist weiter auf Podiumskurs.

«Wir wissen, dass es noch eine Menge Prüfungen geben wird. Alles, was wir jetzt tun können, ist, den Druck auf die führenden Peugeot aufrecht zu erhalten und die Rallye zu uns kommen zu lassen», sagte Glyn Hall, der Teamchef von Toyota Gazoo Racing.

An einem weiteren langen Tag führte die 40. Rallye Dakar von Peru nach Bolivien. Den weichen Dünen folgte die erste Etappe auf schnellen Schotterpisten. Die Rallye stieg in den Anden auf über 4.700 Meter.

Die drei Toyota-Teams mit Nasser Al-Attiyah/Mathieu Baumel, Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz und Bernhard ten Brinke/Michel Périn kamen gut durch, wobei der Dakar-Doppelsieger Al-Attiyah den schnellsten Toyota Hilux steuerte. Der Katarer notierte auf der 313 km langen Prüfung der sechsten Etappe vom peruanischen Arequia in die bolivianische Hauptstadt La Paz die drittschnellste Zeit. De Villiers schaffte die viertbeste Tageszeit.

De Villiers führte an, dass der Sauermangel in diesen Höhen ein Nachteil für den V8-Saugmotor war. «Wir haben mit Sicherheit den Leistungsmangel gespürt», sagte de Villiers. «Am Ende sahen wir den großen Unterschied zwischen unserem Auto und den Buggys, die 300 kg leichter sind und damit im Vorteil waren.»

Der niederländische Fahrer Bernhard ten Brinke und der französische Navigator Michel Périn setzten ihre eindrucksvolle Performance fort, obwohl sie als zweites Auto unterwegs sind. Dies bedeutete, dass sie kaum den wenigen Sputen folgen konnten.

«Trotzdem sind wir mit unserer Leistung zufrieden. Der Hilux lief wie Uhrwerk», führte Ten Brinke an. «Wenn überhaupt, dann wäre es vielleicht angebracht, das Fahrzeug auf ein aggressiveres Setup umzurüsten, weil die kommenden Etappen mehr den normalen Rallyeetappen ähneln.»

Die sechste Prüfung beendete er an siebter Stelle. Damit behauptete er auch seinen dritten Gesamtrang vor Al-Attiyah und de Villiers.

Am Freitag ist in La Paz der Ruhetag. Das bedeutet eine Verschnaufpause für die Piloten, aber auch Arbeit für die Mechaniker. Nach dem Ruhetag folgen ab Samstag noch acht Etappen mit einer Marathon-Etappe ohne Service. Auf der 425 km langen Etappe um und in der Salzwüste von Uyuni müssen die Teams ohne Service auskommen und sind auf sich allein gestellt, auch für die folgenden 498 km von Uyuni nach Tupiza, wo Service am Sonntagabend wieder erlaubt ist.

   
 
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