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12. Jaunar 2018

 

Peugeot mit einer Doppelführung in den Ruhetag

Stéphane Peterhansel

Peugeot hat den ersten Abschnitt der 40. Rallye Dakar mit einer Doppe-lführung in der bolivianischen Hauptstadt La Paz beendet, Carlos Sainz feiert seinen ersten Tagessieg 2108, Stéphane Peterhansel die Führung.

Sainz, Sieger der Rallye Dakar von 2010, erzielte auf der 313 km langen sechsten Prüfung im Peugeot 3008 DKR Maxi seit 2016 wieder einen Tagesieg und verkürzte damit seinen Rückstand zu seinem führenden Teamkollegen Stéphane Peterhansel auf 27:10 Minuten. Auf der zweigeteilten Prüfung mit einer 238 km langen Neutralisation nahm der Doppel-Rallyechampion Sainz seinem Stallgefährten Peterhansel 4:06 Minuten und dem Tagesdritten Nasser Al-Attiyah im Toyota Hilux 5:05 Minuten ab.

Bernhard ten Brinke behauptete mit einem Rückstand von 1:20:41 Minuten im Toyota Hilux seinen dritten Gesamtplatz vor seinen Teampartnern Al-Attiyah (+ 1:24:20) und Giniel de Villiers (+ 1:35:59) mit seinem deutschen Beifahrer Dirk von Zitzewitz.

Bester des deutschen Teams X-raid blieb auf dem sechsten Gesamtrang (+ 2:25:16) der Pole Jakub Przygonski im Mini John Cooper Works Rally.

Sainz hatte beim Aufstieg in die Anden und auf eine Höhe von 4.700 Meter den besten Start. Er beendete den ersten Abschnitt der zweigeteilten sechsten Prüfung auch als Spitzenreiter. Nach 118 der 313 km langen Entscheidung lag er 1:47 Minuten vor dem Gesamtführenden Peterhansel, 2:06 Minuten vor Al-Attiyah und 2:07 Minuten vor Mikko Hirvonen (Mini Buggy), der später auf den sechsten Etappenplatz abfiel.

Mit der sechsten Etappe der 40. Rallye Dakar ging es sehr hoch hinaus. Sie führte in die am höchst gelegene Hauptstadt La Paz (3.640 Meter über N.N.) in Bolivien. Die 313 km lange sechste Entscheidung, die in der Nähe des weltbekannten Titicaca-Sees vorbeiführte, stieg auf eine Höhe von 4.700 Meter über dem Meeresspiegel. Sie ist damit die am höchsten gelegene Motorsportveranstaltung. Zum Vergleich: Der Mont Blanc, der höchste Berg Europas, in den französischen Alpen ist gerade mal 110 Meter höher. Der höchste Punkt der Prüfung war sogar 1.004 Meter höher als die Zugspitze, dem höchsten Berg Deutschlands.

Diese Höhe mit der sauerstoffarmen Luft stellte nicht nur ein Problem für die Teilnehmer dar. Die Motoren verloren beim Anstieg auf 4.700 Meter mehr als 40 Prozent Leistung. Der Peugeot 3008 DKR Maxi zum Beispiel hatte statt 340 PS dann nur noch knapp 200 PS.

In Bolivien finden drei Prüfungen über 3.000 Meter N.N. statt. Eine führt auch wieder über den Lac Uyuni, dem größten Salzsee der Welt. In La Paz ist diesmal am Freitag der Ruhetag.

Stand nach der 6. von 14 Prüfungen:

1. Peterhansel/Cottret (F), Peugeot 3008 DKR Maxi, 16:25:02 h.
2. Sainz/Cruz (E), Peugeot 3008 DKR Maxi, + 27:10 min.
3. Ten Brinke/Périn (NL/F), Toyota Hilux, + 1:20:41
4. Al-Attiyah/Baumel (QA/F), Toyota Hilux, + 1:24.20
5. De Villiers/Von Zitzewitz (ZA/D), Toyota Hilux, + 1:35:59
6. Przygonski/Colsoul (PL/B), Mini John Cooper Works Rally, + 2:25:16
7. Prokop/Tomanek (CZ), Ford Ranger, + 2:25:52
8. Al Qassimi/Panseri (UAE/F), Peugeot 3008 DRK, + 2:29:06
9. Amos/Delauny (I/F), Buggy SMG, + 2:35:58
10. Sireyjol/Beguin (F/B), Buggy LCR 30, + 3:25:35

Stand auf der 6. Prüfung:

1. Sainz/Cruz (E), Peugeot 3008 DKR Maxi, 2:53:30 h.
2. Peterhansel/Cottret (F), Peugeot 3008 DKR Maxi, + 4:06
3. Al-Attiyah/Baumel (QA/F), Toyota Hilux, + 5:05
4. De Villiers/Von Zitzewitz (ZA/D), Toyota Hilux, + 5:31
5. Despres/Castera (F); Peugeot 3008 DKR Maxi, + 8:49
6. Hirvonen/Schulz (FIN/D), Mini John Cooper Works Buggy, + 8:56
7. Ten Brinke/Périn (NL/F), Toyota Hilux, + 9:31
8. Alvarez/Howie (RA/ZA), Toyota Hilux, + 12:26
9. Prokop/Tomanek (CZ), Ford Ranger, + 12:31
10. Przygonski/Colsoul (PL/B), Mini John Cooper Works Rally, + 12:39

   
 
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