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10. Jaunar 2018

 

Rekordhalter Peterhansel meldet sich zurück

Stéphane Peterhansel

Der 13-fache Rekordhalter Stéphane Peterhansel ist auch bei der 40. Rallye Dakar der Mann, den es zu schlagen gilt, der Vorjahreszweite und Peugeot-Teamkollege Sébastien Loeb gab auf.

Der Vorjahressieger Peterhansel baute im Peugeot 3008 DKR Maxi mit seinem ersten Tagessieg 2018 auf der 268 km langen fünften Prüfung bei San Juan de Marcona (Peru) seine Führung zu seinem Teamkollegen Carlos Sainz auf bereits 31:16 Minuten und zu Bernhard ten Brinke im Toyota Hilux auf 1:15:16 Stunden aus. Der Vortagessieger Sébastien Loeb verlor, weil er mehrmals mit dem Peugeot 3008 DKR Maxi in den Dünen stecken blieb, fast drei Stunden und fiel von P 2 aussichtslos zurück und kann seinen angepeilten ersten Sieg beim Marathon-Klassiker ab-schreiben. Zur Mitte der Prüfung gab er wegen der Verletzung seines Beifahrers Daniel Elena auf.

«Wir hatten hier keine Probleme», erklärte «Mr. Dakar» Peterhansel, der die letzte Dünen-Prüfung in Peru 4:32 Minuten vor ten Brinke und 12:47 Minuten vor dem südafrikanisch-deutschen Team Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz in einem weiteren Toyota Hilux gewann. «Diese Dünen war die schwierigsten seit dem Start der Rallye.»

Zum Pech von Loeb meinte der Dakar-Routinier: «Sébastien steckte ganz tief im Sand. Wir konnten ihm nicht helfen, weil wir nicht in seiner Nähe waren. Wer hier anhält, steckt tief im Sand.»

Loeb, der am Dienstag die vierte Etappe gewonnen hatte und sich auf den zweiten Gesamtrang hinter Peterhansel vorkämpfte, grub sich bereits 5 km nach dem Start in den weichen Dünen fest. Loeb hatte schon vor dem Start angedeutet, dass er Dünen nicht mag. Nach einem Verlust von 20 Minuten kam der neunfache Rallye-Rekordchampion nur wenig weiter und steckte nochmals tief im Sand. Bis zum zweiten Kontrollpunkt hatte er bereits 2:45 Stunden auf Peterhansel verloren. Beim Sturz in einen Graben verletzte sich Elena. Er hatte starke Schmerzen im Brustbereich und am Steißbein. Loeb gab dewswegen auf.

Sein am Dienstag wegen eines abgerissenen Hinterrads gescheiterter Teampartner Cyril Despres startete mit dem fast schon gigantischen Rückstand von 15 Stunden in den fünften Dakar-Tag.

Aber auch die Toyota Hilux mit Nasser Al-Attiyah und Giniel de Villiers sowie Sainz büßten im peruanischen Sand einige Zeit ein. Der Dakar-Doppelsieger Al-Attiyah rückte durch das Loeb-Pech auf den vierten Gesamtrang (Rückstand: 1:23:21 Stunden) auf, 11:13 Minuten vor de Villiers.

Bester der etwas glücklosen X-raid-Mannschaft war der Pole Jakub Przygonski im Mini John Cooper Works Rally auf dem achten Platz mit einem Rückstand von 2:16:43 Stunden.

Stand nach der 5. von 14 Prüfungen:

1. Peterhansel/Cottret (F), Peugeot 3008 DKR Maxi, 13:27:26 h.
2. Sainz/Cruz (E), Peugeot 3008 DKR Maxi, + 31:16 min.
3. Ten Brinke/Perrin (NL/F), Toyota Hilux, + 1:15:16h.
4. Al-Attiyah/Baumel (QA/F), Toyota Hilux, + 1:23:215. De Villiers/Von Zitzewitz (ZA/D), Toyota Hilux, + 1:34:35
6. Al Qassimi/Panseri (UAE/F), Peugeot 3008 DRK, + 1:46:48
7. Amos/Delauny (I/F), Two Wheels Drive, + 2:01:57
8. Przygonski/Colsoul (PL/B), Mini John Cooper Works Rally, + 2:16:43
9. Prokop/Tomanek (CZ), Ford Ranger, + 2:17:27
10. Terranova/Graue (RA), Mini John Cooper Works Rally, + 4:03:41

Stand auf der 5. Prüfung:

1. Peterhansel/Cottret (F), Peugeot 3008 DKR Maxi, 2:51:19 h.
2. Ten Brinke/Perrin (NL/F), Toyota Hilux, + 4:52 min.
3. De Villiers/von Zitzewitz (ZA/D), Toyota Hilux, + 12:47
4. Sainz/Cruz (E), Peugeot 3008 DKR Maxi, + 18:10
5. Al-Attiyah/Baumel (QA/F), Toyota Hilux, + 24:33
6. Terranova/Graue (RA), Mini John Cooper Works Rally, + 24:38
7. Al Qassimi/Panseri (UAE/F), Peugeot 3008 DRK, + 25:29
8. Sireyjol/Beguin (F/B), Buggy LCR 30, + 33:16
9. Despres/Castera (F), Peugeot 3008 DKR Maxi, + 37:36
10. Przygonski/Colsoul (PL/B), Mini John Cooper Works Rally, + 41.13

   
 
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