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08. Jaunar 2018

 

Peterhansel Leader, Al-Attiyah mit Bestzeit

Stéphane Peterhansel

Der 13-fache Rekordsieger Stéphane Peterhansel hat am dritten Tag der 40. Rallye Dakar im Peugeot 3008 DKR Maxi die Führung übernommen, Nasser Al-Attiyah holt seinen zweiten Tagessieg.

Der Vorjahressieger und «Mr. Dakar» Peterhansel lag nach der 295 km langen Dünen-Prüfung bei Pisco (Peru) bereits 3:11 Minuten vor seinem am Vortag führenden Teamkollegen Cyril Despres. Mit seinem zweiten Tagessieg kämpfte sich Nasser Al-Attiyah im Toyota Hilux vom fünften auf den dritten Platz (7:43 Minuten Rückstand) vor.

Wie am Vortag startete Carlos Sainz im dritten Peugeot 3008 DKR Maxi als erster Spitzenreiter vor Peterhansel und Al-Attiyah in die Dünen von Pisco. Danach steigerte Al-Attiyah, der am Sonntag wegen seines erkrankten und wieder gesunden Beifahrers Mathieu Baumel Zeit verlor und auf den fünften Gesamtrang zurückfiel, sein Tempo. Schon am zweiten Kontrollpunkt lag er in der Zeitenliste vor Peterhansel und Sainz.

Er legte danach noch mehr seine Qualitäten als Wüstenfuchs offen und setzte sich kontinuierlich von seinen Verfolgern in der Tabelle ab. Nach den 295 Bestzeitkilometern nahm der Dakar-Doppelsieger (2011 und 2015) 4:05 Minuten Peterhansel ab und brachte sich wieder ins Spiel. Sainz, Gewinner 2010, konnte das Tempo von Al-Attiyah nicht mitgehen und verlor als Tagesdritter 6:07 Minuten auf die zweite Bestmarke des Katarers. Der Rallye-Doppelchampion Sainz wurde danach mit einem Rückstand von 14:27 Minuten zu Peterhansel auf dem sechsten Rang notiert.

Der neunfache Rallye-Rekordweltmeister und Vorjahreszweite Sébastien Loeb kam zu Beginn der dritten Prüfung in den Dünen, die er nicht so mag, nicht richtig in die Gänge. Gegen Ende schaffte er im vierten Peugeot 3008 DKR Maxi mit einem Rückstand von 8:34 Minuten zu All-Attiyah den vierten Tagesplatz und den vierten Gesamtrang, 10:11 Minuten hinter seinem Teamkollegen Peterhansel.

Bester Deutscher blieb Dirk von Zitzewitz mit seinem südafrikanischen Piloten Giniel de Villiers, die im zweiten Toyota Hilux den sechsten Tagesplatz erreichten, Im Gesamtklassement fielen die Sieger von 2009 vom dritten auf den fünften Gesamtplatz (Rückstand: 11:23 Minuten) zurück.

Andreas Schulz und sein finnischer Fahrer Mikko Hirvonen, am Vortag noch auf dem siebten Platz, wurden im Mini John Cooper Works Buggy nur bis zur Mitte der Prüfung in der Zeitenliste geführt. Damit blieb der Argentinier Orlando Terranova im Mini John Cooper Works 4x4 auf Rang acht (35:19 Minuten zurück) der beste Pilot des hessischen X-riad-Teams von Sven Quandt.

Stand nach der 3. von 14 Prüfungen:

1. Peterhansel/Cottret (F), Peugeot 3008 DKR Maxi, + 6:34:58 h.
2. Despres/Castera (F), Peugeot 3008 DKR Maxi, + 3:11 min.
3. Al-Attiyah/Baumel (QA/F), Toyota Hilux, + 7:43
4. Loeb/Elena (F/MC), Peugeot 3008 DKR Maxi, + 10:11
5. De Villiers/Von Zitzewitz (ZA/D), Toyota Hilux, + 11:23
6. Sainz/Cruz (E), Peugeot 3008 DKR Maxi, + 14:47
7. Ten Brinke/Perin (NL/F), Toyota Hilux, + 31:18
8. Terranova/Graue (RA). Mini John Cooper Works Rally, + 35:19
9. Prokop/Tomanek (CZ), Ford Ranger, + 38:56
10. Roma/Haro Bravo (E), Mini John Cooper Works Xx4, + 42:56

Stand auf der 3. Prüfung:

1. Al-Attiyah/Baumel (QA/F), Toyota Hilux, 3:09:08 h.
2. Peterhansel/Cottret (F), Peugeot 3008 DKR Maxi, + 4:05 min.
3. Sainz/Cruz (E), Peugeot 3008 DKR Maxi, + 6:07
4. Despres/Castera (F), Peugeot 3008 DKR Maxi, + 7:43
5. Loeb/Elena (F/MC), Peugeot 3008 DKR Maxi, + 8:34
6. De Villiers/Von Zitzewitz (ZA/D), Toyota Hilux, + 10:11
7. Ten Brinke/Perin (NL/F), Toyota Hilux, + 18:07
8. Prokop/Tomanek (CZ), Ford Ranger, + 18:56
9. Przygonski/Colcoul (PL/B), Mini John Cooper Works 4x4, + 22:42
10. Al Qassimi/Panseri (UAE/F), Peugeot 3008 DKR, + 24:41

   
 
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