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07. Jaunar 2018

 

Schwieriger Start für Vorjahressieger Peugeot

Stéphane Peterhansel

Die erste Etappe der Rallye Dakar 2018 war mit 31 Kilometern zugleich die kürzeste, aber sie gab mit ihren Dünen bereits einen Vorgeschmack auf die kommenden Tage.

Die vier Fahrerteam im Peugeot 3008 DKR Maxi wurden durch einige Probleme eingebremst. Alle vier Fahrerteams im Peugeot 3008 DKR Maxi konzentrierten sich darauf, ohne Probleme ins Etappenziel kommen. Bester Peugeot-Pilot war der Vorjahressieger Stéphane Peterhansel auf Rang elf. Sébastien Loeb verlor wegen fehlenden Bremsdrucks viel Zeit.

Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret, die aufgrund ihres Vorjahressiegs die Strecke eröffneten, beendeten die Prüfung nach einer vorsichtigen Fahrt auf dem elften Platz. Sie erlebten auf der Verbindungsetappe eine Schrecksekunde, als sie von einem anderen Fahrzeug am Heck getroffen wurden. Am Peugeot 3008 DKR Maxi entstand kein Schaden.

Bei heißem Wetter hatten Cyril Despres/David Castera nach dem Start in der peruanischen Hauptstadt Lima mit dem 15. Platz einen soliden Start. Das Team, das auf der sandigen Strecke ein beständiges Tempo fuhr, weiß, dass die eigentliche Rallye erst am Sonntag startet.

Die ehemaligen Dakar-Sieger Carlos Sainz und Lucas Cruz nutzten in den Dünen ihre große Erfahrung und erreichten das Biwak in Pisco einen Platz hinter Despres/Castera auf Position 16.

Sébastien Loeb/Daniel Elena legten nach einem frühen Bremsproblem ihren Fokus darauf, das Ende der Etappe zu erreichen. Sie verloren fünf Minuten.

Stéphane Peterhansel, Peugeot 3008 DKR Maxi, Nr. 300, 11. Etappe 1: «Mir fehlte in den Dünen das Selbstvertrauen. Die Sonne stand sehr hoch, deshalb gab es an den Dünenkämmen keinen Schatten, was es schwierig machte, die Strecke zu lesen. Wir kamen an einem gestürzten Motorradfahrer vorbei. Weil wir kein richtiges Gefühl hatten, entschieden wir, auf Sicherheit zu fahren. Wir schauen jetzt, wie wir am Sonntag durchkommen.»

Cyril Despres, Peugeot 3008 DKR Maxi Nr. 308, 15. Etappe 1: «Es war ein anständiger Start, ich war cool und hatte keine Probleme. In den Dünen verursachte die Helligkeit einen Whiteout-Effekt, aber mein Gefühl für das Auto war gut. Der Wind wehte Sand über die Dünenkämme, die Sicht war nicht optimal. Für meinen Geschmack war die Prüfung ein wenig kurz, ich mag lieber längere Ausdaueretappen. Aber unsere Zeit war nicht schlecht. Ich fühle mich gut und die Hauptsache ist, dass die Dakar endlich gestartet ist. Es ist schön, hier zu sein und ich freue mich auf die kommenden Tage.»

Carlos Sainz, Peugeot 3008 DKR Maxi, Nr. 303, 16. Etappe 1: «Insgesamt war es eine Etappe, auf der man weitaus mehr verlieren als gewinnen konnte. Mit einem Angriff hätte man höchstens ein paar Sekunden herausholen oder aber Minuten liegen lassen können. Deshalb entschieden wir, vorsichtig zu fahren. Der Peugeot 3008 DKR Maxi funktionierte gut. Die echte Dakar startet am Sonntag.»

Sébastien Loeb, Peugeot 3008 DKR Maxi Nr. 306, 29. Etappe 1: «Es war schrecklich, denn nach drei Kilometern funktionierten die Bremsen nicht und ich fuhr 28 Kilometer ohne Bremsen. Ich musste langsam fahren, denn es war knifflig, über die Dünen zu kommen, weil man die Abhänge nicht sehen konnte und es leicht war, einen Fehler zu machen. Es war wichtig, keine Risiken einzugehen. Deshalb wollte ich in dieser Situation nur die Prüfung beenden. Wir sind im Etappenziel, wir lösen dieses Problem am Service und am Sonntag startet die Rallye erst richtig.»

Die zweite Etappe der Rallye Dakar führt über eine 278 Kilometer lange Schleife um Pisco. Mit nur elf Kilometern Verbindungsetappe ist dies die erste lange Wertungsprüfung. Weil die Autos vor den Motorrädern starten, gibt es keine Spuren, denen die Führenden folgen können. Damit wird eine gute Navigation extrem wichtig. Auf dieser Etappe liegt somit der Fokus auf den Beifahrern. Mit 40 Kilometern Canyons nach dem Start, gefolgt von Sanddünen bietet das Terrain verschiedene Herausforderungen.

   
 
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