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XGerman 500 vom 13. bis 15. September 2001 - EuroSpeedway
 
 
Zeitplan
Donnerstag, 13.09. 09.00 - 19.00 Freies Training
Freitag, 14.09. 08.00 - 15.30 Qualifying
Samstag, 15.09. 08.00 . 10.00 Warm.up
  Ab 13.30 German 500

 
   
 
Ergebnis nach 154 Runden (Safety-Car)
 
Pl. Land Fahrer Motor/Chassis  
1 Kenny Brack Ford-Cosworth/Lola 2:00:20.940 h
2 Max Papis Ford-Cosworth/Lola + 0.154"
3 Patrick Carpentier Ford-Cosworth/Reynard +2.804"
4 Michael Andretti Honda/Reynard + 4.699"
5 Oriol Servia Ford-Cosworth/Lola + 5.225"
6 Tora Takagi Toyota/Reynard + 6.410"
7 Tony Kanaan Honda/Reynard + 6.647"
8 Gil de Ferran Honda/Reynard + 9.262"
9 Scott Dixon Toyota/Reynard + 9.893"
10 Paul Tracy Honda/Reynard + 10.324"
11 Bruno Junqueira Toyota/Lola + 12.987"
12 Helio Castroneves Honda/Reynard + 14.929"
13 T. Bell Toyota/Reynard + 18.469"
14 Memo Gidley Toyota/Lola + Runde
15 Jimmy Vasser Toyota/Reynard + Runde
16 Mauricio Gugelmin Toyota/Reynard + 2 Runden
17 Michel Jourdain Jr. Ford-Cosworth/Lola + 3 Runden
18 Max Wilson Ford-Cosworth/Lola + 5 Runden
19 Christian Fittipaldi Toyota/Lola + 5 Runden
20 Alex Zanardi Honda/Reynard + 11 Runden
21 Alex Tagliani Ford-Cosworth/Reynard + 11 Runden
22 Shinji Nakano Honda/Reynard + 11 Runden
23 Roberto Moreno Toyota/Reynard + 23 Runden
24 Adrian Fernandez Honda/Reynard + 33 Runden
25 Dario Franchitti Honda/Reynard + 38 Runden
26 Christiano da Matta Toyota/Lola + 116 Runden
27 Bryan Herta Ford-Cosworth/Reynard + 122 Runden
 
Info 7: Zanardi außer Lebensgefahr

Der am Samstag schwer verunglückte Champ-Car-Pilot Alex Zanardi be-findet sich außer Lebensgefahr. Dies bestätigte Sina Vogt, die Spre-cherin des Unfall-Krankenhauses Berlin am Montag. "Der Zustand ist aber weiter kritisch", erklärte sie. Noch immer bestehe die Gefahr des Herz- oder Lungenversagens. Am Montag sei eine zweite Operation durchgeführt worden, die die Mediziner als "Second Look" bezeichnen.

Der Italiener, dem nach dem Crash im Unfall-Krankenhaus Berlin- Marzahn beide Beine amputiert werden mussten, war am Sonntag auf der Intensiv-station für unbestimmte Zeit in künstliches Koma versetzt worden, um seine Körperfunktionen zu stabilisieren. Er hatte zudem eine Fraktur des Beckens erlitten und musste hohe Blutverluste hinnehmen. Meldungen, wonach sich der Gesundheitszustand Zanardis am Sonntagabend verschlechtert habe, wurden am Montag von der Krankenhaus-Sprecherin dementiert.

Nach dem folgenschweren Unfall wird es keine Ermittlungen gegen die Betreiber geben. Dies teilte die Cottbuser Oberstaatsanwältin Petra Hertwig auf dpa-Nachfrage mit. Ein Staatsanwalt hatte nach dem tragischen Un-glück an der Rennstrecke Spuren gesichert. "Nur für den Fall, den natürlich niemand erhofft, dass der Verunglückte stirbt, müssten wir tätig werden", erklärte Petra Hertwig. Daher müsse das Beweismaterial gesichert werden. "Wie sich das Geschehen momentan darstellt, besteht jedoch kein Anlass für Ermittlungen, zumal das Unglück nach bisherigen Erkenntnissen nicht auf technische Mängel an der Strecke zurückzuführen ist", fügte sie hinzu.

Nach zwei tödlichen Unfällen auf dem Lausitzring im April und Mai hatte die Staatsanwaltschaft Ermittlungen zu den Unglücksursachen eingeleitet. Diese wurden inzwischen abgeschlossen. "Die Verfahren wurden eingestellt. Es wurde keinerlei strafrechtliche Verantwortung der Betreiber festgestellt", erklärte Petra Hertwig weiter. Am Eurospeedway geht man davon aus, das der Unfall keine Imageschäden hervorrufen werde. "Alle haben uns bestätigt, dass der Unfall in keiner Weise durch die Rennstrecke bedingt war", erklärte Eurospeedway-Geschäftsführer Hans-Jörg Fischer. Cart-Präsident Joe Heitzler hatte zuvor bestätigt, dass die Champ-Car-Serie auf jeden Fall bis zum Jahr 2005 in der Lausitz Station machen

Info 6:

Ein Fluch liegt über dem Eurospeedway in der Lausitz. Ein schrecklicher Unfall, bei dem der Italiener Alex Zanardi am Samstag beide Beine verlor, überschattete die Premiere der US- Champ-Car-Serie, die zuvor schon wegen der Terrorakte in den USA unter keinem guten Stern gestanden hatte. Den fast 88 000 Zuschauern auf dem Lausitzring stockte der Atem, als sich der für das Mo-Nunn- Team fahrende Formel-1-erfahrene Pilot in der 142. Runde aus der Boxengasse kommend drehte und plötzlich quer auf der Rennpiste stand, als der Kanadier Alex Tagliani mit 320 Stundenkilo-metern in seinen Boliden raste.

Nach dem Crash litt der frühere Team-Gefährte von Ralf Schumacher unter starken Blutverlusten. Nach einer dreistündigen Operation in der Berliner Unfallklinik Marzahn, in die er im dem Helikopter transportiert worden war, befand sich der Azzurri weiter in einem überaus kritischen, aber stabilen Zustand, wie Steve Olvey, der Chefarzt der US-Cart-Organisation am Sonntag erklärte. Eine Beckenfraktur muste dagegen nicht operativ behandelt werden.

Tagliani kam mit dem Schrecken davon. Bei Röntgenuntersuchungen wurden nur Prellungen, aber keine Brüche festgestellt. Er bleibt zur medizinischen Beobachtung noch ein, zwei Tage im Krankenhaus. "Ihn trifft keine Schuld. Bei diesem Tempo kannst Du nicht mehr ausweichen", meinte der Schwede Kenny Bräck (Team Rahal), der das Rennen, das auf den letzten zwölf der 154 Runden hinter dem Safety- Car beendet wurde, gewann. Mit seinem vierten Saisonsieg führte er nun die mit einer Million Dollar dotierte Gesamtwertung an.

"Bisher habe ich für die Menschen in Amerika gebetet, jetzt muss ich auch für Alex beten", zeigte sich der zweitplatzierte Max Papis (Team Rahal) tief betroffen. Er konnte nicht wie andere seiner Fahrer-Kollegen sofort zur Tagesordnung übergehen und war in Gedanken nur bei seinem Landsmann. Zuvor hatte sich Zanardi wegen der Bilder aus Amerika noch Beistand bei Cart-Pfarrer Phil Rea geholt.

Nach einem verkorksten Jahr in der Formel 1 und einer einjährigen Pause war der Honda-Reynard-Pilot, der die Cart-Serie 1997 und 1998 gewonnen hatte, mit seinen Leistungen in dieser Saison völlig unzufrieden und wollte offenbar beweisen, dass er mit 34 Jahren noch nicht abgeschrieben werden darf. Von Platz 22 gestartet, kämpfte er sich bis in die Spitze vor, ehe der Crash seine Karriere jäh stoppte. "Schon wieder Blut auf dem Lausitzring, auf dieser verdammten Rennstrecke. Und schon wieder ist es italienisches Blut. Was für ein Drama", titelte am Sonntag die "Gazzetta dello Sport". Die ARD hatte sich unmittelbar nach dem Unfall aus ihrer Live-Übertragung ausgeblendet. Auch an der Strecke setzten sofort die Diskussionen um die Sicherheit derartiger Hochgeschwindigkeitsrennen und des Eurospeedways im Speziellen ein.

Erst im Frühjahr hatte die erst eineinhalb Jahre alte Piste zwei Todesopfer zu beklagen gehabt: Am 26. April starb der Italiener Michele Alboreto (Audi) bei Testfahrten für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, am 11. Mai wurde ein Streckenposten bei den Trainingsrunden für das Deutsche Tourenwagen Masters getötet.

"Die Strecke wurde von allen gelobt. Ich bin Christ und glaube daher nicht, dass der Lausitzring unter einem schlechten Stern steht", erklärte Eurospeedway-Geschäftsführer Hans-Jörg Fischer, nachdem fast 150 000 Zuschauer an den drei Tagen die Veranstaltung besucht hatten. Nach seiner Ansicht sei dem schockierenden Unfall ein Fahrfehler von Zanardi vorausgegangen. "Es war ein normaler Rennunfall", konstatierte Fischer. Spekulationen gingen davon aus, dass zu kalte Reifen und eine zu hohe Geschwindigkeit Ursache des Drehers waren, der zu der Katastrophe führte. "Die Strecke ist fantastisch. Ich bin sicher, dass die Cart-Familie hierher zurückkehrt. Aber man sollte überlegen, ob nicht zwischen Piste und Boxengasse eine Mauer oder ein Zaun errichtet werden sollte", schlug Derek Walker, Chef des Walker Racing Teams, vor.

Info 5:

Schwerer Unfall mit Alex Zanardi
Beide Beine verloren

Die Europa-Premiere des schnellsten Autorennens der Welt auf dem Eurospeedway Lausitz ist am Samstag von einem schweren Unfall des Italieners Alex Zanardi überschattet worden. Den 88 000 Zuschauern stockte in der 143. von 154 Runden der Atem, als sich Zanardi in seinem Honda Reynard bei der Ausfahrt aus der Boxengasse überraschend drehte und seitlich vom Boliden des Kanadiers Alex Tagliani erfasst wurde. Sofort wurde beiden Verunglückten medizinische Hilfe zuteil.

Nach Auskunft des Medizinischen Direktors der Cart-Organisation, Steve Olvey, wurde wenig später mitgeteilt, dass der Zustand Zanardis sehr kritisch sei. Er habe beide Beine verloren, eines unterhalb und eines oberhalb des Knies, und leide unter großem Blutverlust. Er atme jedoch selbst und zeige Reaktionen. Tagliani sei bei Bewusstsein, es gehe ihm schon besser. Er klage über Rückenschmerzen. Beide Piloten waren mit Helikoptern in die Unfallklinik Berlin-Marzahn transportiert worden.

Zanardi befand sich nach Auskunft von Olvey bei seiner Einlieferung gegen 18.00 Uhr in einem stabilen Zustand. Die Ärzte begannen sofort mit einer komplizierten Operation. Eurospeedway-Geschäftsführer Hans-Jörg Fischer erklärte, dass dem schockierenden Unfall offensichtlich ein Fahrfehler des früheren Formel-1-Piloten vorausgegangen ist. "Es war ein normaler Rennunfall. Wir alle bedauern ihn sehr. Ich glaube aber nicht, dass deshalb der Lausitzring unter einem schlechten Stern steht", fügte er hinzu.

Fischer nahm damit Bezug auf zwei Todesfälle im Frühjahr. Im April starb der Italiener Michele Alboreto in seinem Audi bei Testfahrten für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, wenig später wurde ein Streckenposten bei den Trainingsrunden für das Deutsche Tourenwagen Masters getötet. Das Rennen, das zuvor ganz im Zeichen des Gedenkens an die Opfer der Terroranschläge in den USA gestanden hatte, wurde hinter dem Safety-Car und einem Sieg des Schweden Kenny Bräck zu Ende geführt, der mit seinem vierten Saisonerfolg die Führung in der mit einer Million Dollar dotierten Gesamtwertung übernahm.

Der Sieger dachte an den Verunglückten. "Wir können nur für Alex beten. Ich hoffe, dass er schnell wieder hergestellt ist", meinte der Schwede. "Wir können heute nicht feiern", brachte der Brasilianer Tony Kanaan, der bei beiden Trainingssessions der Schnellste war, die gemischten Gefühle der Piloten in dem Rennen auf den Punkt.

Die Veranstaltung, die als fröhliches Fest des "American way of drive" geplant war, stand ohnehin ganz im Zeichen der Betroffenheit und des Mitgefühls mit den Opfern der jüngsten Terrorserie. Daher begann das Rennen, das in "The American Memorial" umbenannt wurde, mit einer Gedenkrunde der 27 Boliden durch die Boxengasse. "Wir wollten mit dem Rennen unsere Sympathie mit den Menschen in unserer Heimat aus-drücken", erklärte Joe Heitzler, der Präsident der Organisation Cart (Championship Auto Racing Teams), die erst zwei Tage zuvor Grünes Licht für die erste Rennshow der Serie in Europa gegeben hatte.

Unmittelbar vor dem Start hatte Ministerpräsident Manfred Stolpe die Amerikaner in diesen schweren Stunden der Solidarität der Brandenburger und aller Deutschen versichert. Am Samstagmorgen hatte der Veranstalter der Champ-Car-Serie mehr als 1,2 Millionen Mark (550 000 Dollar) für die Opfer der Terroranschläge gespendet. Nachdem die Fahrer bereits eine Spende von 50 000 Dollar an das Rote Kreuz übergeben hatten, entschied die Cart- Führung noch vor der Europapremiere der Rennserie am Eurospeedway Lausitz, ihre kompletten Renneinnahmen in Höhe von
500 000 Dollar dem World Trade Center-Spendenfonds zur Verfügung zu stellen. "Eigentlich ist Geld nichts im Moment, aber es ist alles, was wir jetzt tun können", meinte Tony Kanaan.
 
Startaufstellung
 
Nr. Land Fahrer Motor/Chassis
25 Max Wilson Ford-Cosworth/Lola
21 Luiz Garcia Jr. Ford-Cosworth/Lola
51 Adrian Fernandez Honda/Reynard
52 Shinji Nakano Honda/Reynard
77 Bryan Herta Ford-Cosworth/Reynard
16 Michel Jourdain Jr. Ford-Cosworth/Lola
3 Helio Castroneves Honda/Reynard
1 Gil de Ferran Honda/Reynard
55 Tony Kanaan Honda/Reynard
66 Alex Zanardi Honda/Reynard
6 Christiano da Matta Toyota/Lola
11 Christian Fittipaldi Toyota/Lola
18 Scott Dixon Toyota/Reynard
17 Mauricio Gugelmin Toyota/Reynard
20 Roberto Moreno Toyota/Reynard
40 Jimmy Vasser Toyota/Reynard
32 Patrick Carpentier Ford-Cosworth/Reynard
33 Alex Tagliani Ford-Cosworth/Reynard
22 Oriol Servia Ford-Cosworth/Lola
12 Memo Gidley Toyota/Lola
4 Bruno Junqueira Toyota/Lola
27 Dario Franchitti Honda/Reynard
26 Paul Tracy Honda/Reynard
39 Michael Andretti Honda/Reynard
8 Kenny Brack Ford-Cosworth/Lola
7 Max Papis Ford-Cosworth/Lola
5 Tora Takagi Toyota/Reynard
 
Info 4:

Nach über 30-stündiger Wartezeit wegen Dauerregens ist am Freitag der Startschuss zur Europapremiere der Champ-Car-Serie auf dem Eurospeedway Lausitz gefallen. Nachdem noch am Morgen alle Starts wegen nasser Fahrbahn abgesagt werden mussten, konnten die 850-PS-Boliden am Nachmittag die ersten Trainingsrunden auf dem Tri-Oval absolvieren. Bei noch nicht optimalen Fahrbahnbedingungen wurden auf Anhieb Durchschnitts-Geschwindigkeiten für die 3,2-km-Runde von über 320 Stundenkilometern erzielt, die Spitze lag bei etwa 370 km/h.

Ganz vorn dabei waren auf Anhieb die Mitfavoriten Kenny Bräck (Schweden/Rahal) und Michael Andretti (USA/Motorola). Dennoch ist das Hauptrennen am Samstag auf Grund ungünstiger Wetterprognosen weiter gefährdet. Für die Abstimmung der Rennwagen benötigen die Piloten unbedingt eine zweite Trainingssession, die nun am Samstagvormittag mit dem Warm Up erfolgen soll. Sollte am Samstag aus Witterungsgründen kein Training möglich sein, bliebe nur der Sonntag als Ausweichtermin. Der ursprünglich als Ersatztermin genannte Montag kommt wegen des Transportaufwands zur nächsten Station im britischen Rockingham wohl nicht mehr in Frage.

Nachdem schon tags zuvor keiner der Boliden die Boxengasse verlassen konnte und das für Freitag-Nachmittag geplante Qualifying ausgefallen war, setzte der Regen am Morgen unmittelbar vor der ersten Startzeit ein. Erst als nach einer Wetterberuhigung die Piste von Sonderfahrzeugen getrocknet worden war, wurden die ersten Starts möglich. Die Startaufstellung für die "German 500" erfolgt in jedem Fall nach dem Gesamtklassement. Am Freitag weilten bereits rund 40 000 Motorsportfans an der modernsten Rennstrecke Europas. Tags zuvor hatten die Veranstalter von offiziell
21 000 Zuschauern gesprochen.

Sollte das Rennen ausfallen, würden die Fans am Schlusstag ihr Geld zurück erhalten. Der Organisatoren hatten zuvor die mehr als zwölf Millionen Mark teure Veranstaltung mit knapp 900 000 Mark gegen Witterungsunbilden versichern lassen. Der Superstar der Serie, Michael Andretti, war erst Morgen an der Rennstrecke eingetroffen. Er hatte auf Grund des Flugverbots nach der Terror-Tragödie in seiner Heimat nicht eher das Land verlassen können. Der einstige Formel-1-Pilot ist mit 41 Champ-Car-Siegen der Rekordhalter der Cart-Serie. Er rangiert im aktuellen Gesamtklassement mit 103 Punkten auf Platz vier hinter den beiden Brasilianern Gil de Ferran (115) und Helio Castroneves (110) sowie dem Schweden Kenny Bräck (110).

Info 3:

Bedrückt wirkt er, kein Lächeln geht über seine Lippen. US-Star Michael Andretti gibt sich überaus konzentriert, wehrt erst einmal alle Interview-Wünsche ab. "Wenn er sich äußert, dann nur über das Sportliche", lässt Motorola-Pressesprecher Rey Hosetovic durchklingen. Die Tragödie wird verdrängt: "Business as usual". Der 38-jährige Andretti gilt als der unumstrittene "Mr. Champ Car": Die US-High-Speed-Rennserie ohne Michael Andretti, das wäre wie ein Formel-1-Rennen ohne Michael Schumacher.

Fast hätten die zehntausenden Fans auf dem Eurospeedway Lausitz aber auf ihren Superstar verzichten müssen, denn nach der blutigen Terror-Attacke in den USA hing der Mann aus Pennsylvania zwei Tage in seiner Heimatstadt Nazareth fest. Erst am Donnerstagabend gelang ihm mit einem Privatjet die Ausreise, am Freitag gegen 7.00 Uhr landete er aus Irland kommend in Berlin.

"Die Piloten sind voll auf ihr Rennen konzentriert, jeder Gedanke an die schrecklichen Ereignisse in der Heimat würde sie aus dem Konzept bringen", bat Cart-Präsident Joe Heitzler um Verständnis dafür, dass sich keiner der fünf US-Amerikaner zu den politischen Geschehnissen äußern wolle und die Tragödie rein äußerlich erst einmal im Hintergrund steht. Sicher auch noch ein wenig gestresst von der Flug-Odyssee mussten am Freitag auch die vielen Autogrammjäger vergeblich auf den Schriftzug ihres Idols warten.

Andretti hatte bis zum Vorjahr zehn Saisons im Team des Schauspielers Paul Newman bestritten und war erst in diesem Jahr zu Motorola gewechselt. Andretti ist nicht nur der "Rekordhalter aller Klassen" in der Cart-Serie, sondern auch der Mann, der in den vergangenen Jahren mit Abstand die meisten Dollars scheffelte. Mehr als 17 Millionen US-Dollar hat er in den 18 Jahren seiner Champ-Car-Karriere auf den Rund-Kursen angehäuft. Mit 41 Rennsiegen kann der Sohn des früheren Formel-1-Weltmeisters Mario Andretti auf eine Bilanz verwiesen, die die Konkurrenz nur erblassen lässt. Auch seine acht Saisonsiege (1991) und die im Jahr darauf erzielten 1136 Führungsrunden ließen ihn zum "Hero of Champ Car" avancieren.

Info 2:

Anhaltende Regenschauer haben auch am Freitagmorgen am Eurospeedway Lausitzring den Auftakt zur Europa-Premiere der US-Champ-Car-Serie verhindert. Nachdem schon tags zuvor alle Trainingsläufe abgesagt werden mussten und das für Freitag- Nachmittag geplante Qualifying ausgefallen war, verhinderte Regen am Morgen erneut das freie Training. Auch für die nächsten Tage wurde eine Regenwahrscheinlichkeit von 60 Prozent vorausgesagt.

Eingetroffen ist am Freitagmorgen in der Lausitz der Superstar der Serie, der Amerikaner Michael Andretti. Er hatte auf Grund des Flugverbots nach der Terror-Tragödie in seiner Heimat nicht eher das Land verlassen können. Der einstige Formel-1-Pilot Andretti ist mit 41 Champ-Car-Siegen der Rekordhalter der Cart-Serie. Er rangiert im aktuellen Gesamtklassement mit 103 Punkten auf Platz vier hinter den beiden Brasilianern Gil de Ferran (115) und Helio Catstroneves (110) sowie dem Schweden Kenny Bräck (110).

Info 1:

Regen stoppt Auftakt der German 500

Strömender Regen hat am Donnerstag den geplanten Auftakt zur Europa-Premiere der amerikanischen Champ-Car-Serie "German 500" auf dem Lausitzring verhindert. Zunächst war das Freie Training von 09.30 Uhr auf 13.45 Uhr verschoben worden, doch auch am Nachmittag hatten die Schauer nicht nachgelassen.

Im Gegensatz zur Formel 1 werden in der Champ-Car-Serie die Rennen bei Regen grundsätzlich nicht gestartet. Für den Fall, dass am gesamten Wochenende auf Grund von Niederschlägen keine Rennen möglich sind, hat der Veranstalter bei einer Londoner Versicherung eine Versicherung über knapp 900 000 Mark abgeschlossen. Die Kosten für die Europa-Premiere der Cart-Serie auf dem Eurospeedway dürften im zweistelligen Millionen-bereich liegen.

Das Programm sieht den Freitagvormittag als Ausweichtermin für das Freie Training vor. Das Qualifying ist für Freitagmittag vorgesehen, das Haupt-rennen, die "German 500", sollen am Samstag gestartet werden. Der Sonntag gilt als Ausweichtermin. Bereits am Donnerstag weilten trotz des Regens mehrere Tausend Fans an der Strecke, am Samstag werden
70 000 Motorsport-Anhänger in der Lausitz erwartet.
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